Möglicherweise auch Stellfläche am Stadtsee Stendal

Drei Ideen für einen neuen Caravan-Platz

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Es könnte auch ein Platz im Grünen werden.

Stendal. Es war eines der letzten Bemerkungen von Tilman Tögel, als er kürzlich als Vize-Chef des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt verabschiedet wurde.

Es sei schade, sagte der SPD-Landtagspolitiker, dass der Caravan-Stellplatz Stendal schlecht ausgebaut und „wenig attraktiv“ sei. Bei der Stadt Stendal ist das Thema bekannt. Und: Lösungen sind bereits in der Diskussion.

„Wir sind uns seit längerem darüber im Klaren, dass der Stellplatz auf dem Schützenplatz eher ein Provisorium ist und nicht den aktuellen Erwartungen entspricht“, erklärt Stadtsprecher Klaus Ortmann auf Anfrage der AZ. Derzeit seien deshalb drei mögliche künftige Orte im Gespräch. Nach einer Abwägung der Vor- und Nachteile dieser Überlegungen solle es, so der Stadtsprecher, einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen für den Stadtrat geben. Der anvisierte Zeitplan: Bis Ende März Planung der Vorschläge, dann Auswertung, Mitte des Jahres eine Vorlage für den Stadtrat.

Tögel hatte bereits erwägt, dass auch ein Areal zwischen dem Polizeigebäude und dem Stadtsee ein geeigneter Standort für einen Caravanstellplatz sein könnte. „Dort ist es ruhig, ein wenig im Grünen. Den guten Standort kann man sich auch gut bezahlen lassen“, meint er. Tatsächlich ist auch das von Tögel präferierte Gebiet eines der drei in der Stadt diskutierten Bereiche, wie Ortmann auf Nachfrage einräumt. Ein weiterer sei eine Ertüchtigung des bestehenden Platzes am Schützenplatz. Der müsse dann allerdings besser mit aktuellem Service für Wohnmobilisten ausgestattet werden.

Von Kai Hasse

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