Nach Fachtagung fordert CDU-Politiker Grundsatzbeschluss vom Stadtrat

„Der Weg für das Denkmal ist von Hindernissen befreit“

Erstmals seit Jahren gibt es aus der Altmark eine Albrecht der Bär-Broschüre. Sie entstand im Ergebnis der Tagung über die Herrscherpersönlichkeit, die im April in Werben für Aufsehen sorgte und den Grundstein für ein neues Denkmal legt. Für die Publikation zeichnet der gleichnamige Arbeitskreis verantwortlich (v.l.): Norbert Lazay, Ernst-Jürgen Menke, Uwe Lenz und Michael Schnelle. Foto: Mahrhold

Werben/Osterburg/Stendal/Havelberg. CDU-Mann Michael Schnelle wird am Dienstag beantragen, dass Werbens Stadtrat aus dem Erfolg der Albrecht der Bär-Fachtagung die richtigen Schlüsse zieht.

„Der Weg zu einem Denkmal ist von Hindernissen befreit worden“, rät deshalb auch der Chef des Altmärkischen Heimatbunds im Vorwort eines frisch erschienenen Protokollbands, dass alle Reden und Beiträge der Großveranstaltung vom April enthält.

Den Band hat der Verein, den Norbert Lazay vorsitzt, in einer Auflage von 500 Stück drucken lassen. Er soll in zwei Stendaler Buchläden, im Kreismuseum Osterburg, im Prignitzmuseum Havelberg und im Tourismusbüro Werben angeboten werden. Vor allem soll es dazu dienen, dass in Werben politisch entschieden wird, wo und wie das neue Denkmal für den berühmten Markgrafen in der Hansestadt entstehen soll. Es wäre mit dem Justizzentrum in Stendal und dem Gymnasium in Osterburg das dritte Objekt in der Altmark, dass den Bären würdigt. „Wir wünschen Kraft für das Denkmal“, betont Diplomhistoriker Uwe Lenz im Nachwort mit dem Hinweis auf Glaube und Vision das Vermächtnis des Herrschers.

Für den „Bären“ wurde in Werben zuletzt vor 108 Jahren ein Denkmal errichtet. Es stand vor der Johanniskirche. Von ihm existiert noch ein Sockel. Ob es dort, auf dem Marktplatz oder anderswo neugebaut wird, muss der Stadtrat entscheiden.

Von Antje Mahrhold

Kommentare