Grundstücksmangel treibt den Quadratmeterpreis in der Oststadt auf bis zu 80 Euro

„Der Bedarf an Bauland ist enorm“

Stendal. „In nahezu jedem Gespräch wird das Thema um fehlendes attraktives Bauland deutlich“, sagt Matthias Kirchbach, Filialdirektor der Deutschen Bank in Stendal: „Der Bedarf an Bauland ist enorm.“

CDU-Stadtrat Dirk Hofer hatte die Debatte um mangelnde Grundstücksflächen in der vorigen Stadtratssitzung angestoßen und die Verwaltung aufgefordert, kurzfristig Bauflächen auszuweisen (AZ berichtete).

Nach Angaben des Stadtsprechers Klaus Ortmann besinnt sich die Stadt auf ihr „Zurück zur Mitte“-Konzept, was eine Verdichtung der innerstädtischen Bebauung und eine Schließung der vorhandenen Baulücken zum Ziel hat. „Das sind größtenteils Forderungen von Maklern. Zahlenmäßig stehen wir gar nicht so schlecht da“, sagt Ortmann.

Kirchbach dagegen teilt die Einschätzung von Dirk Hofer. „Es ist doch ein Beleg dafür, wie realitätsfern die Behauptung ,nur Forderungen von Maklern´ ist, wenn man die zügige Veräußerung und Bebauung aller freien Grundstücke in der Oststadt und im Baugebiet am Galgenberg sieht“, sagt der Filialdirektor. Auch gebe es Kontakte zu Bürgern aus Berlin, die sich in der Rolandstadt niederlassen möchten „und sich schwertun, etwas zu finden“.

Stadtrat Dirk Hofer adressierte auch die Grundstückspreise, die insbesondere in der Oststadt von 50 auf rund 80 Euro pro Quadratmeter gestiegen seien. [...]

Von Mike Höpfner

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