„Bürgerbewegung Altmark“ richtet zweite Veranstaltung dieser Art in der Rolandstadt aus

Demo bei strömendem Regen

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Aus Richtung Ostwall kommend, demonstrierte die „Bürgerbewegung Altmark“ über die Bruchstraße zurück zum Winckelmannplatz. Dabei riefen sie „Wir kommen wieder“. Die Veranstaltung verlief laut Informationen der Polizei störungsfrei.

Stendal. Zu einer erneuten Demonstration in der Rolandstadt hat sich am gestrigen Sonntag die „Bürgerbewegung Altmark“ bei strömendem Regen am Winckelmann-Platz eingefunden.

„Wir haben rund 180 Teilnehmer gezählt, also mit Zu- und Ablauf“, informierte Marco Neiß, Sprecher der Polizei. Zudem sei die Veranstaltung, die nach weniger als anderthalb Stunden wieder beendet war, „störungsfrei“ abgelaufen. Im Innenstadtbereich fanden zudem drei weitere Veranstaltungen von Mitgliedern der Studierendenschaft der Hochschule statt. Hier zählte die Polizei etwa 100 Demonstranten.

Bevor es losging, ergriffen einige Redner am Winckelmannplatz das Wort und machten ihrem Unmut über die politische Situation in Deutschland per Mikrofon Luft.

„Wir lassen uns nicht provozieren, wir bleiben friedlich“, lautete die Ansage eines Verantwortlichen der Bürgerbewegung. Im Anschluss ging es bei den Redebeiträgen in erster Linie um die von den Teilnehmern subjektiv empfundene Islamisierung Deutschlands. „Die sofortige Schließung der deutschen Grenzen“ wurde ebenso gefordert wie die „sofortige Abschiebung aller Salafisten“. Dass es zu Terroranschlägen wie den Bombenangriffen auf Paris kommt, daran habe „allein Angela Merkel Schuld“. Bei einem Großteil der in Deutschland lebenden, islamischen Flüchtlinge handele es sich um Menschen, die „die Terroristen des Islamischen Staats von hier aus unterstützen“. Dinge wie der Staatsangehörigkeitsausweis seien notwendig, da nur dieser die deutsche Staatsangehörigkeit zweifelsfrei darlegen würde.

Vom Winckelmann-Platz aus zog die Bürgerbewegung in Richtüng der nördlichen Breiten Straße und skandierte Sätze wie „Wir sind das Volk“ und „Wir kommen wieder“. Bevor sich die Demonstration gegen 15.20 Uhr auflöste, erinnerte einer der Verantwortlichen daran, dass für Sonntag, 29. November, die nächste Demonstration geplant sei.

Von Mike Höpfner

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