Werft-Betrieb in Arneburger Tagesstätte / Spender für Fernrohr, Schatztruhe und Anker gesucht

„Damit segeln wir bald raus“

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Die „Elbräuber“ drehen schon mal am Steuerrad: Bald wird das Piratenboot Marke Eigenbau Schiffstaufe feiern.

Arneburg. „Damit segeln wir bald raus“, scherzt Horst Kaht. Der Arneburger Hobbykünstler ist seit Wochen im Einsatz auf der bislang einzigen Piratenbootswerft der Elbestadt.

Mit Hausmeister Lothar Hinz arbeitet er Hand in Hand und in schöner Regelmäßigkeit auch mit den Schützlingen von Arneburgs Kindertagesstätten-Leiterin Simone Hecht. Dank des Gewinns bei einem Baumarkt entsteht derzeit in einem Nebenraum der Einrichtung eine maritime Tobezone, deren Schiffstaufe die „Elbräuber“ kaum noch erwarten können.

Wichtige Bestandteile, wie der Mastkorb, die Reling und sogar zwei Kanonen, liegen derzeit in den letzten Zügen. Auch die Galionsfigur, ein schlauer Kater mit knallroten Barthaaren aus Telefondraht, hat Kaht fingerfertig und farbenfroh in Form gebracht. Das possierliche Tierchen soll nach einer berühmten Figur des MDR-Kinderradios wohl auf den Namen „Long John“ getauft werden.

In die Ausstattung des Bootes sind bereits einige Sachspenden geflossen. So stammen die gedrechselten Holzstangen für die Reling aus dem Inventar einer Familie in Tangermünde, berichten Hinz und Kaht. Aber weitere Hilfe tut not. Gebraucht werden noch ein Anker, eine Schatztruhe und ein Fernrohr. Wer zum Gelingen beitragen will, meldet sich in der Tagesstätte, Tangermünder Straße, oder unter Tel. (039321) 2150.

Von Antje Mahrhold

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