Stendaler Penne braucht dringend eine Erweiterung / Rektorin für jede Lösung dankbar

Grundschule Nord: Container-Lösung wird immer wahrscheinlicher

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Das weitläufige Areal an der Bergstraße böte ausreichend Platz für eine Container-Lösung. Die Bildungseinrichtung benötigt dringend eine bauliche Erweiterung.

Stendal. Eine Containerlösung für die Grundschule Nord an der Bergstraße wird immer wahrscheinlicher. Aufgrund der hohen Kinderzahlen in Schule und Hort platzt die Einrichtung aus allen Nähten.

Überfüllte Klassen und gestresstes Personal machen einen funktionalen Unterricht dabei immer schwieriger. Das belastet Schüler wie Lehrer gleichermaßen. „Die Container-Lösung ist definitiv die von uns präferierte Variante“, sagt Stadtsprecher Klaus Ortmann. Und auch in der Bildungseinrichtung steht man der Container-Variante offen gegenüber.

Petra Brachmann (r.) führte im Mai Verteter aus der lokalen Politik durch die Grundschule.

„Wir brauchen eine Erweiterung in irgendeiner Form“, so Schulleiterin Petra Brachmann im AZ-Gespräch, „ob das nun Container werden oder das Problem anders gelöst wird, ist uns im Prinzip egal.“ Denn, so Brachmann, genug Platz wäre auf dem Areal an der Bergstraße durchaus vorhanden. Eine konkrete Lösung gibt es bislang jedoch nicht. „Das ist in Arbeit“, so Brachmann, „es werden noch Gespräche mit der Stadt folgen.“

Das Problem sei auch eher der überfüllte Hort und nicht so sehr die Grundschule selbst. Allerdings müssen die Hortkinder immer wieder auf Räume der Grundschüler ausweichen. „Und welche Räume im Hort gebraucht werden, weiß ich spontan auch nicht. Das richtet sich nach der Anzahl der Kinder und der Quadratmeter.“ In der Stadtverwaltung sei die Platzproblematik der Grundschule ein regelmäßiges Thema.

Von Mike Höpfner

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