Hofer unterstellt Instenberg einen Mangel an Kenntnis in Sachen Stendaler Bauland

CDU-Attacke: Kandidat "ohne Plan"

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555 Grundstücke gibt es in Stendal, die bebaut werden können. Davon befinden sich 106 im städtischen Besitz. Reiner Instenberg (SPD) spricht sich für Flächenbevorratung aus, sodass die Stadt die Bauflächen der Nachfrage entsprechend zuschneiden kann.

Stendal. „Der Kandidat war und ist ohne Plan in dieser für die Hansestadt wichtigen Frage“, sagt CDU-Stadtrat Dirk Hofer zu den Vorschlägen des Oberbürgermeister-Kandidaten Reiner Instenberg (SPD), dem Mangel an Bauland entgegenzuwirken.

Städtische Grundstücke und Baulücken könnten zu einem vergünstigten Quadratmeterpreis von 20 Euro an junge Familien mit Kindern verkauft werden, wenn diese innerhalb von zwei Jahren bauen würden. Geht es nach Instenberg, ist dies eine Möglichkeit, etwas gegen den Grundstücksmangel in der Rolandstadt zu unternehmen. Auch könne dies sofort umgesetzt werden, ohne dass neue Bauflächen ausgewiesen werden müssten.

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CDU-Stadtrat Dirk Hofer stellt die Frage: „Ja welche meint er denn?“ Das Neubaugebiet in Stendal-Süd werde schon seit einigen Jahren zu Preisen von rund 20 Euro pro Quadratmeter angeboten. In der nachgefragten Oststadt habe die Stadt keine eigenen Flächen.

Instenberg verweist auf eine Übersicht der Baulandverfügbarkeit in Stendal, die vom Planungsamt erstellt wurde. Demnach gibt es in der Rolandstadt insgesamt 555 Grundstücke, die bebaut werden könnten. 106 davon sind im Besitz der Stadt. [...]

Von Mike Höpfner

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