Planungen sollten im März abgeschlossen sein

Beschlussvorlage erst 2017: Caravan-Platz weiter in Verzug

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Frühestens ab dem kommenden Jahr kann die Verwaltung eine Beschlussvorlage für einen möglichen Caravan-Stellplatz in Stendal umsetzen. Dies war bereits für 2016 geplant. Foto: dpa

Stendal. Bekommt Stendal nun einen neuen Caravan-Stellplatz? Und wenn ja, wo wird dieser sich befinden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Stadt nun schon seit einiger Zeit (AZ berichtete).

Mittlerweile steht fest: In diesem Jahr wird es nichts mehr mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss. „Das passiert nicht vor 2017“, informierte Stadtsprecher Klaus Ortmann auf AZ-Anfrage. Zu Beginn des Jahres sah der Zeitplan der Verwaltung aber noch anders aus.

Momentan gibt es einen Caravan-Stellplatz, dieser fungiert jedoch mehr als Provisorium. Der Stadt sei bewusst, dass diese Lösung nicht den aktuellen Erwartungen entspreche. Im Gespräch sind drei Varianten, also drei Areale, auf denen ein Caravan-Stellplatz nötig wäre. Welche das sind, verrät der Stadtsprecher noch nicht. „Das ist einfach noch nicht spruchreif“, so Ortmann.

Dabei sollte Mitte März die grobe Planung abgeschlossen sein, sodass in den Sommermonaten eine Beschlussvorlage in den Stadtrat eingebracht werden könnte. „Von der Planung gibt es noch einige Aspekte, die bedacht werden müssen. Außerdem müssen die drei anvisierten Standorte noch näher geprüft werden“, erklärt Ortmann den Aufschub. Es gehe um planerische Inhalte, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststünden.

Angeregt hatte die Diskussion einst der ehemalige Vize-Chef des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt, Tilman Tögel (SPD). Der Lokalpolitiker hatte bereits erwägt, dass auch ein Areal zwischen dem Polizeigebäude und dem Stadtsee am Uchtewall ein geeigneter Standort für einen Caravanstellplatz sein könnte.

Von Mike Höpfner

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