Johanniter-Klinik investiert 63 000 Euro in neuen Transport-Inkubator

Ein Brutkasten für Frühchen in Stendal

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Dr. Hans-Peter Sperling zeigt den Transport-Inkubator für Frühchen und kranke Neugeborene, mit dem Kinder aus Gardelegen oder Salzwedel abgeholt und kleine Patienten in die Unikliniken Magdeburg, Leipzig und Hannover oder in die Charité Berlin verlegt werden können.

mei Stendal. Mit einem neuen Transport-Inkubator können Frühchen und kranke Neugeborene aus Kliniken der ganzen Altmark nach Stendal gebracht werden: Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Johanniter-Krankenhauses ist Schwerpunktversorger und hat nach Angaben von Chefarzt Dr. Hans-Peter Sperling 63 000 Euro in den Transport-Inkubator investiert.

Er ersetzt das Vorläufergerät, das fast 30 Jahre lang im Einsatz war, nun aber seine Dienste getan hat. „Mit dem neuen transportablen, hochmodernen Brutkasten werden die Kleinen sehr schonend transportiert. Ein Gurtsystem bietet unterwegs höchste Sicherheit – sowohl im Rettungswagen als auch im Hubschrauber“, erklärt Dr. Sperling. Monitore würden die Vitalfunktionen überwachen, ein Beatmungsgerät und Infusionspumpen seien integriert. Durch eine sensible Wärmesteuerung werde der mobile Brutkasten für die Kleinen zu einem „warmen Häuschen“.

Nach Angaben der Stendaler Klinik kommt das neue Gerät mindestens einmal im Monat zum Einsatz. „Wir holen Kinder nicht nur etwa aus Gardelegen und Salzwedel ab“, erläutert Sperling. Kinder mit schweren Herzfehlern oder extrem Frühgeborene würden damit auch zur Intensivbehandlung in die Unikliniken Magdeburg, Leipzig, Hannover oder in die Charité verlegt.

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