3,9 und 2,75 Promille

Beziehungsstress zwischen Volltrunkenen endet in der Notfallambulanz

mei Stendal. Ein Beziehungsdrama zwischen einem sturzbetrunkenen Mann und einer nicht viel weniger alkoholisierten Frau endete am Dientagabend in der Nofallambulanz des Stendaler Johanniter-Krankenhauses damit, dass die 32-Jährige gefesselt werden musste, damit der Mann behandelt werden kann.

Als die Polizei kurz vor 20.30 Uhr in der Notfallaufnahme erschien, herrschte dort absolutes Chaos: Die Frau schlug fortwährend mit einem Rucksack auf den 29-Jährigen ein, während dieser behandelt wurde. Sie ließ sich nicht beruhigen und gefährdete auch eine Schwester. Als die Frau anfing, auch Polizeibeamte zu schubsen, musste sie gefesselt werden. Der 29-Jährige war wegen einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gekommen, die ihm gut drei Stunden zuvor durch die Frau zugefügt worden worden war: Die 32-Jährige hatte ihm eine leere Bierflasche auf den Kopf geschlagen. Grund für den Ausraster war, dass der Mann ihr nicht zum Geburtstag gratuliert hatte. Beide standen ganz erheblich unter Alkoholeinfluss: Die Frau pustete 2,75, der Mann satte 3,9 (!) Promille. Beide wurden vorläufig in Uchtspringe untergebracht.

Von Ulrike Meineke

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