Stendaler Oberbürgermeister Klaus Schmotz auf Stippvisite in Puławy

Zu Besuch beim polnischen Amtskollegen

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Janusz Grobel (M.), Präsident von Puławy, begrüßte den Stendaler Verwaltungschef Klaus Schmotz. Mit dabei ist auch Joanna Sannemann, Leiterin der hiesigen Volkshochschule.

mih Stendal. Den 110. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte hat Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz zum Anlass gekommen, seinem Amtskollegen in Puławy einen Besuch abzustatten. „Man sieht, dass dort schon viel passiert ist in den vergangenen Jahren."

"Aber man sieht auch noch deutlichen Entwicklungsbedarf“, so resümierte Schmotz seine Stippvisite im Rahmen des vergangenen Hauptausschusses.

Am 24. Juni wurden die Delegationsmitglieder aus der Rolandstadt durch den Stadtpräsidenten Janusz Grobel, der Vizepräsidentin Puławys, Ewa Wójcik, und weiteren Vertretern der Stadt empfangen. Puławy ist Stendals jüngste Partnerstadt. Die polnische Stadt am rechten Ufer der Weichsel liegt etwa 120 Kilometer südöstlich von Warschau. Die Mitarbeiter der dortigen Stadtverwaltung und die deutsche Delegation nahmen zuerst an einer Festveranstaltung des Czartoryski Lyzeum teil. Das 100-jährige Jubiläum der Schule bot einen Anlass zu einer historischen Rückschau in Form einer Ausstellung.

Im Anschluss fand ein Arbeitsgespräch im Rathaus statt. Präsident Janusz Grobel berichtete über die feierlichen Aktivitäten anlässlich des 110. Jahrestages zur Verleihung der Stadtrechte. Eine besondere Stadtratssitzung krönte im Vorfeld das Jubiläum. Das Stadtoberhaupt zeigte Pläne für den Bau einer neuen Kongresshalle, die bis zu 3500 Menschen Platz bieten soll.

Am darauffolgenden Samstag erfuhren die Altmärker im Czartoryski Museum alles Wissenswerte über das Leben und Wirken der Fürstenfamilie Czartoryski. Auf der Burgruine in Janowiec fand dann auch der Festakt zum 110. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte statt.

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