Arneburgs neuen Förster zog es von der Donau an die Elbe

Ein Bayer im Altmark-Wald „Hier gibt es mehr Kiefern“

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„Irgendwoher muss das ganze Holz für das Zellstoffwerk ja kommen“, sagt Forstamtsleiterin Katja Döge. Das Revier ihres neuen Kollegen Josef Schönhofer misst 1700 Hektar.

Arneburg/Stendal. „Er ist der zweitjüngste Kollege“, freut sich Katja Döge über frisches Blut im ostaltmärkischen Forst.

Die Chefin des in Arendsee ansässigen Betreuungsforstamtes Nordöstliche Altmark ist froh, dass mit Josef Schönhofer das seit über einem Jahr verwaiste Revier Arneburg wieder einen Leiter hat.

„Ich bin von der Donau an die Elbe gezogen“, hat sich der 34-jährige Neu-Altmärker bereits mit den wichtigsten geografischen Bedingungen seiner neuen Wirkungsstätte vertraut gemacht. Auch hat er längst festgestellt, dass sein Revier anders als in der bayerischen Heimat überwiegend von Kiefern dominiert wird. „Irgendwoher muss das ganze Holz für das Zellstoffwerk ja kommen“, sagt seine Chefin dazu.

Schönhofers Revier misst rund 1700 Hektar. Die Flächen gehören zu einem Großteil den 443 Mitgliedern der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Stendal, die von der Arnimerin Ute Matthies geleitet wird. Auf dem jüngsten Treffen der Waldbesitzer hat sich Schönhofer, der bislang im Landkreis Passau gelebt hat, bereits bei seinen künftigen Kontaktpersonen vorgestellt. Der 33-Jährige sei dort gut angekommen, sagt die FBG-Chefin der AZ. [...]

Von Antje Mahrhold

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