Kosten pro Quadratmeter in der Ostaltmark weit unter dem Landesdurchschnitt

Bauland-Preise im Kreis Stendal sinken

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131 000 Quadratmeter Bauland wurden 2014 im Landkreis Stendal verkauft. Die Preise sind leicht gesunken.

zds Stendal. Im Landkreis Stendal werden nicht mehr so viele Baugrundstücke verkauft wie sonst.

Für 3,05 Millionen Euro ist in der Ostaltmark im Jahr 2014 Bauland verkauft worden (Vorjahr 3,7 Millionen Euro), geht aus einer jetzt veröffentlichen Statistik des zuständigen Landesamtes hervor, das sich auf Zahlen aus dem Finanzamt stützt. Dabei kostete baureifes Land im Durchschnitt 23,7 Euro pro Quadratmeter – wesentlich weniger als im Landesdurchschnitt (34,9 Euro). Ein Vergleich: Mitte der 1990er-Jahre lag der Schnitt im Landkreis bei 15 Euro pro Quadratmeter.

Landesweit sind 2516 Grundstücke verkauft worden, davon fanden im Landkreis Stendal innerhalb des Jahres 126 baureife Grundstücke einen Käufer.

Die Statistiker unterscheiden beim Bauland zwischen baureifem Land, Rohbauland und ,sonstigem Bauland’, das beispielsweise als Freifläche genutzt wird. Baureif heißt, dass sofort mit der Bebauung begonnen werden kann, weil die notwendige Erschließung vorhanden ist. Deshalb ist dieses Bauland auch am teuersten. Wesentlich günstiger ist das Rohbauland, weil es sich hier um Grundstücke handelt, die erst in absehbarer Zeit erschlossen werden sollen. Dazu zählen auch landwirtschaftliche Grundstücke, die im Bebauungsplan als Bauland ausgewiesen sind.

Die meisten Geschäfte werden im Landkreis Stendal dabei stets mit baureifem Land gemacht, andere Baulandarten sorgten im Jahr 2014 nur für zwölf Geschäfte mit einem Umsatzvolumen von 0,05 Millionen Euro (Vorjahr: 8 / 0,18 Millionen Euro). Verkauft wurden 131 000 Quadratmeter.

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