Neues Gefährt ist bestellt

Bankmobil in der Kritik: Sparkassenbus ermögliche keine Diskretion

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Die Stufen des Bankmobils seien zu hoch, draußen könne man Gespräche mithören und „es wackelt“, so die Kritik.

Arneburg. Seit zwei Wochen tourt das Mobil der Stendaler Kreissparkasse über Land, nachdem fünf Filialen in der östlichen Altmark geschlossen worden waren (AZ berichtete), und schon gibt es Ärger.

Die Stufen seien für ältere Menschen zu hoch, sie kommen nicht in den Bus, außerdem könne man die Gespräche draußen mithören und das Mobil bewege sich „wie die Aida“, beklagten etwa gestern die Arneburger.

„Das ist nur eine Übergangslösung“, beteuert Christian Johannsen, bei der Kreissparkasse in Stendal für die Vertriebssteuerung zuständig. Der neue Mercedes-Bus sei längst bestellt, biete allen Komfort, sei aber noch nicht geliefert worden. Man habe aber die Bevölkerung versorgen wollen und deshalb ein älteres Modell auf das Land geschickt.

Bis Anfang Juli müssen die Bankkunden voraussichtlich noch mit dem alten Bus vorlieb nehmen. Der neue sei „wesentlich kundenfreundlicher“, verspricht Johannsen. Er habe eine „komplett andere Ausstattung“ und garantiere Diskretion. „Der wackelt dann auch nicht so“, muss der Sparkassen-Mitarbeiter über die Formulierung der Arneburger („Wie auf der Aida“) schmunzeln.

Der kleine Mercedes-Bus mit Kastenaufsatz sei „ein neues Modell“ und habe einen neuen Beratungsraum.

Von Ulrike Meineke

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