WBGA saniert Mehrgeschosser in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 2-6 / Kosten: 500 000 Euro

Auf die Balkone folgt der Anstrich

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In der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 2-6 werden momentan Balkone und Brüstungen saniert. Die WBGA plant zusätzlich eine farbliche Gestaltung der Front wie der Giebelseite.

Stendal. Momentan versteckt sich die Fassade des Wohnblocks in der Dr. -Kurt-Schumacher-Straße 2-6 hinter einem Baugerüst. Doch wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, soll sich der Mehrgeschosser in einem neuen Gewand präsentieren.

Zu den Bauarbeiten gehört jedoch nicht nur ein frischer Anstrich. „Auf der Seite zum Altmark-Forum hin sollen die Balkone der Vier-Raum-Wohnungen saniert werden. Zudem sind neue Brüstungen eingeplant“, sagt Hans-Volker Baeß, technischer Vorstand der Wohnungsbau-Genossenschaft Altmark (WBGA), im AZ-Gespräch.

Im Vorfeld der Fassadenarbeiten seien bereits Aufzüge und Treppenhäuser erneuert worden. Die Aufzüge halten nun ebenerdig, der Zugang ist damit barrierefrei. „Wir haben auch eine neue Gegensprechanlage eingebaut“, so Baeß. Die Giebelseite, die an der Stadtseeallee liegt, ziert bereits eine farbige Gestaltung im 3D-Design. Angebracht worden sei sie im vergangenen Jahr. „Die beiden Mädchen, die dort abgebildet sind, kommen wirklich aus Stendal. Das sind keine Fantasie-Portraits“, berichtet der technische Vorstand. In den vergangenen Jahren habe man sich bei der Genossenschaft intensiv um den Innenausbau der im Besitz befindlichen Immobilien gekümmert. Dazu zählen neben Treppenhäusern auch Änderungen der Grundrisse, um die Wohnungen für junge Familien und Alleinstehende attraktiver zu machen. „Diese Arbeiten sieht man natürlich von außen nicht“, so Baeß. In Zukunft stehe nun die äußere Gestaltung der Mehrgeschosser im Vordergrund. „Wir wollen uns in den kommenden Jahren stärker auf die Fassaden konzentrieren.“ Die Kosten für den aktuellen Bauabschnitt beziffert Hans-Volker Baeß auf „eine gute halbe Million“. Nach Abschluss der Balkon- und Brüstungsarbeiten soll der nun noch übrige Giebel einen Farbanstrich „in einer Art 3D-Ausführung“ erhalten.

Die Arbeiten an den Hausnummern 15 und 15b seien bereits abgeschlossen. Auch der Giebel an dem Mehrfamilienhaus in der Erich-Weinert-Straße 8-12 sei bereits ausgestaltet. Doch auch für dieses Objekt ist noch eine Frischekur geplant.

Von Mike Höpfner

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