Stendal: Heerener Straße in vier Wochen frei / Vollsperrung heute und morgen

Asphalt für den Kreisel

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Den Regenfällen der vergangenen Tage trotzend, arbeiten die Bauleute eifrig an der Fertigstellung des Kreisverkehrs an der Kreuzung Heerener- und Industriestraße.

Stendal. Eine straßenbauliche Großinvestition in der Hansestadt findet langsam ihren Abschluss. Die Bauarbeiten für den neuen Kreisverkehr an der Heerener Straße hatten nach Pfingsten dieses Jahres begonnen und sollen in knapp vier Wochen komplett beendet sein.

Kostenpunkt: Insgesamt werden rund 790 000 Euro in den Bau des neuen Kreisverkehrs investiert. Das Land Sachsen-Anhalt trägt laut Peter Mennicke, Pressesprecher im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, etwa 568 000 Euro. Der Anteil der Stadt liegt bei 223 000 Euro.

Die Arbeiten für den Bau des Kreisels sind so weit vorangeschritten, dass bereits am heutigen Mittwoch und am morgigen Donnerstag die Asphaltschichten eingebracht werden können.

Frischer Asphalt soll am heutigen und morgigen Tag auf die Straße aufgebracht werden.

Dafür muss der Knotenpunkt an beiden Tagen für jeweils sechs Stunden – voraussichtlich in der Zeit von 8 bis 14 Uhr – voll gesperrt werden. Während der Sperrzeit ist die Heerener Straße eine Sackgasse. Die ausgeschilderte Umleitung führt (in Richtung Heeren) von der Lüderitzer Straße kommend über die Tangermünder Straße zur Bundesstraße 188 (Südumgehung) und von dort bis zum Abzweig Heerener Straße (Gegenrichtung analog).

Nach den stundenweisen Vollsperrungen wird die Ampelschaltung wieder aktiviert, mit der der Verkehr wechselseitig auf einer Spur an der Baustelle vorbeigeführt wird.

Auch, wenn dieser Bau noch einige Tage andauern wird, ist seit dieser Woche eine weitere Straßenbaustelle im Stadtgebiet abgeschlossen. Nachdem der erste Bauabschnitt mit Kreisel am Uenglinger Tor und einem Teilstück der Straße Altes Dorf zuerst fertig war, ist nun auch der zweite Abschnitt, Bismarckstraße, wieder frei.

Von Alexander Postolache

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