Gemeinde muss bis Ende November gebaut haben / Bürgerinformationen in Eichstedt und Lindtorf

Alle zahlen für den neuen Gehweg in Eichstedt

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Der marode Gehweg mit den kaputten Auffahrten an der Lange Straße in Eichstedt: Von den insgesamt 72 000 Euro Baukosten werden 12 190 Euro auf alle Grundstückseigentümer der Gemeinde Eichstedt umgelegt.

db/mei Eichstedt. Vertreter des Bauamtes und die Planer haben die Eichstedter Bürger im Rahmen einer Versammlung über den Ausbau des Gehweges und der Auffahrten an der Langen Straße östlich der Fahrbahn von Haus Nummer 9 bis 21 informiert.

Die Gemeinde muss schnell bauen, denn der Fördermittelbescheid über das Programm der Dorferneuerung ist daran geknüpft, dass die Maßnahme bis Ende November abgeschlossen sein muss.

Deshalb hatte Bürgermeister Karlheinz Schwerin zur Bürgerversammlung eingeladen – auch, um über die entstehenden Kosten für die Anwohner zu informieren. Während Bauamtsleiterin Simone Kuhlmann über die Baumaßnahme sprach und Planer Friedemann Hesse bauliche Details erläuterte, oblag es dem Amt für Beitragserhebung, über die Kosten für die Bürger zu informieren.

Bürgermeister Karlheinz Schwerin erläuterte, dass zuerst der Gehweg im Rahmen des ersten Bauabschnittes saniert werde. Für die restlichen Meter würden erneut Fördermittel beantragt werden, um die Geldbeutel der Bürger und der Gemeinde zu schonen.

Die gesamte Länge erstreckt sich über 215,5 Meter, davon sind 191,5 Meter Gehweg, die auf 1,2 Meter Breite mit braunen Betonsteinen gepflastert werden. Die acht Auffahrten werden vier Meter breit und erhalten laut Schwerin sandfarbenes Betonsteinflaster.

Von den insgesamt etwa 72 000 Euro Baukosten werden 65 Prozent über die Dorferneuerung gefördert, bleiben 26 500 Euro für die Gemeinde. Davon werden 46 Prozent (12 190 Euro) auf alle Grundstückseigentümer der Gemeinde Eichstedt, je nach Grundstücksfläche, aufgeteilt.

Laut „Satzung über die Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträgen der Gemeinde Eichstedt“ liegt der beitragsfähige Ausbauaufwand eines Grundstücksbesitzers bei etwa sieben Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche.

Eine weitere Bürgerversammlung fand zwei Tage zuvor in Lindtorf statt. Dort ging es um den Ausbau des Kreuzungsbereiches Eichstedter Straße / Lindenstraße. Dort werden 94 000 Euro verbaut, wobei 58 000 Euro Fördermittel fließen. 16 300 Euro werden den Anliegern laut „Satzung über die Erhebung von einmaligen Straßenausbaubeiträgen der Gemeinde Eichstedt für die Ortsteile Lindtorf und Rindtorf“ auferlegt.

Fällig werden die Beiträge der Grundstücksbesitzer erst, wenn die komplette Eichstedter Straße bis zur Hauptstraße ausgebaut ist.

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