Minister gibt grünes Licht für acht Kilometer

„Wichtiges Signal für die Altmark“: A 14 „wird weiter gebaut“

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Minister Thomas Webel verkündete heute, dass weitere acht Kilometer der A 14 gebaut werden können. Noch dieses Jahr sollen vorbereitende Arbeiten beginnen.

mei Magdeburg. Noch in diesem Jahr sollen vorbereitende Arbeiten für den A 14-Lückenschluss beginnen, verkündete Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel am Donnerstag in Magdeburg.

Niemand habe gegen die Planänderung geklagt, sodass nun für einen weiteren Abschnitt nördlich von Colbitz (Landkreis Börde) Baurecht bestehe. „Dieses Signal, dass es weitergeht, ist besonders für die Bürgerinnen und Bürger in der Altmark wichtig“, betonte der Minister. Aber auch die Colbitzer könnten aufatmen.

Er werde jetzt sofort Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt darüber informieren und ihn um die schnellstmögliche Bereitstellung der erforderlichen Mittel, rund 65 Millionen Euro, für den Bau der mehr als acht Kilometer langen Strecke bitten, erklärte Webel. Dann könne bald auf gut 14 Autobahnkilometern bis zur künftigen Anschlussstelle Tangerhütte (bei Dolle) gefahren werden.

Bisher habe der Bund für alle baureifen Verkehrsprojekte in Sachsen-Anhalt die erforderlichen Mittel immer zügig bereitgestellt, so der Minister weiter. „Wo Baurecht besteht, wird auch gebaut“, betonte er.

Bei dem sogenannten Planänderungsbeschluss war die ursprünglich festgelegte Verklammerung der Abschnitte Colbitz-Dolle (VKE 1.3) und Dolle-Lüderitz (VKE 1.4) juristisch noch einmal eingehend unter die Lupe genommen worden – auch vor dem Hintergrund, für Colbitz eine Verkehrsentlastung zu erreichen.

Nunmehr sei der Planänderungsbeschluss unanfechtbar. Naturschutzfachliche Belange waren dabei nicht zu betrachten. Es ging einzig und allein um die Frage der eigenständigen Verkehrsfunktion eines Autobahnabschnittes.

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