Ostaltmark bei der Hochschulreife im Mittelfeld, aber Schlusslicht bei den Abschlusslosen

28,7 Prozent haben das Abitur

In den neuen Bundesländern ist im Schnitt jeder zehnte Schüler ohne Abschluss, geht aus den Zahlen der Statistischen Landesämter hervor. Im Kreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt ist es sogar mehr als jeder siebte (14,4 Prozent).

Das ist bundesweit unter den Städten und Kreisen zugleich der unrühmliche Spitzenplatz.

In ganz Sachsen-Anhalt beendeten 10,0 Prozent junge Menschen die Schulzeit, ohne einen Hauptschulabschluss in der Tasche zu haben. Deutschlandweit liegt der Anteil der Abschlusslosen bei 5,5 Prozent. Im Landkreis Stendal blieben 2006 ca. 11,4 Prozent ohne Abschluss, 2009 waren es 13,3 und aktuell sind es 12,8 Prozent.

Im Sommer 2014 machten in der Ostaltmark rund 28,7 Prozent der Schüler Abitur, etwas mehr als im Vorjahr (23,7 Prozent). Deutschlandweit hatte im Jahr 2014 jeder Dritte das Abitur.

zds Stendal. Gewinner und Verlierer: Den einen kann der Abschluss nicht hoch genug sein, andere haben gar keinen. Von den Schulabgängern im Sommer 2014 (aktuellere Zahlen gibt es noch nicht) hatten im Landkreis Stendal 28,7 Prozent das Abitur in der Tasche, 12,8 Prozent blieben ohne jeglichen Abschluss. In der Bundesliga der Abiturienten liegt die Ostaltmark damit auf Platz 224 unter 403 im Regionalatlas ausgewerteten Städten, Kreisen und Stadtstaaten. Bei den Jugendlichen ohne Abschluss ist es Platz 3, wobei da der letzte Platz der Beste ist, denn das ist der mit der niedrigsten Quote und der gehört mit 1,1 Prozent der bayerischen Stadt Ansbach.

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