Beusteraner Institution feiert Museumsfest mit zahlreichen Gästen

Im Zeichen des Blaulichts

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Ein Tross von elf Bikern, die alle Verbindungen zur Polizei in Berlin oder Brandenburg haben, besuchten bei ihrer Ausfahrt erstmals das Blaulichtmuseum und zeigten sich begeistert.

Beuster. Schon seit 14 Jahren existiert das Blaulichtmuseum in Beuster, und das damit verbundene Museumsfest erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Am Samstag war nun der Tag der Eröffnung gekommen.

Im Beisein der Bürgermeister aus Seehausen, Perleberg und des Vizebürgermeisters aus Osterburg begrüßte der Vereinsvorsitzende und Begründer des Museums, Ralf von Hagen, die zeitigen Gäste, die sich bei Kaiserwetter auf dem Hof versammelt hatten.

Deichbäckereiinhaber Olaf Buchholz und seine Partnerin Natalia Matz heizten den Ofen an.

27 Vereinsmitglieder, darunter viele junge Leute, hatten vor 14 Tagen mit der „heißen Phase“ der Vorbereitung des Museumsfestes begonnen. Von Hagen bedankte sich bei all denen, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen der Tage aktiv beigetragen haben. Zu ihnen gehörte auch die Deichbäckerei, dessen Chef Olaf Buchholz den neuen Backofen getestet und für gut befunden hatte. Auch die ersten Brote wurden bei der Eröffnungsveranstaltung in den Verkauf gebracht.

Rion aus Stendal, der mit seinen Großeltern das Blaulichtmuseum besuchte, freute sich über seinen Preis am Glücksrad.

Dank ging auch an die Ofenbaufirma Lochow aus Seehausen. Wenn dann bald auch noch die Windmühle aufgebaut ist, dann könnte auch das Mehl aus eigener Produktion Verwendung finden. Zum Rahmenprogramm am Wochenende zählten unter anderem der Auftritt des Spielmannszuges der Seehäuser Feuerwehr sowie Vorführungen der Uralt-Feuerwehrtechnik mit der pferdegezogenen Handdruckspritze. Das Double der Wildecker Herzbuben in Form des Beusteraners Gerd Simon und des Schönberger Sven Folkmann brachte viel Beifall. Die Deichkieker spendierten eine Bowlebar.

Von Walter Schaffer

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