Python ist möglicherweise erfroren

Walkerin findet tote Riesenschlange

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Verbandsgemeinde-Wehrleiter Michael Märten mit der geborgenen, etwa zwei Meter langen Riesenschlange. Die Wehr vermutet, dass das Tier noch nicht lange tot war.

kah/ws Seehausen. Ein seltener Fund: Jana Zimmermann bekam am Samstagabend beim Walking große Augen, als sie am Ufer des Tauben Aland, einem Zulauf zum Aland, einen langgestreckten, gemusterten Körper fand.

Weil sie, selbst erstaunt, ein Tier vermutete, alarmierte sie die Leitstelle. Die schickte die Feuerwehr zum Fundort an der Betonbrücke zwischen Falkenberg und Schönberg, und Wehrleiter Michael Märten zog das Tier aus dem Wasser: Eine Riesenschlange, zwei Meter lang, dem Aussehen nach ein Python.

Das Tier direkt nach der Bergung am Tauben Aland.

Das Ordnungsamt wurde informiert und wird sich um weitere Maßnahmen kümmern. Es ist anzunehmen, dass dieses Reptil ausgesetzt wurde – oder seinem Halter entwichen war. Nun muss man den Halter ermitteln – Riesenschlangen sind meldepflichtig. Das Tier soll schon bei der Bergung leblos und möglicherweise tot gewesen sein. Als ein die Tropen bewohnendes Tier könnte es im mitteleuropäischen Frühjahr erfroren sein.

Mittlerweile wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

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