Werben an zwei Tagen fast autofrei

Ein verregneter Biedermeier-Sommer

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Das Drehorgelduo aus Schwaben überzeugte mit der Moritat „Die Räuberbraut“.

Werben. Seine mittlerweile elfte Auflage erlebte am Wochenende der Biedermeier-Sommer in dem Hansestädtchen Werben.

Petrus hatte mit den Veranstaltern und den Besuchern wenig Einsehen, denn als mit dem Glockenschlag um 12 Uhr am Samstag der Bürgermeister, der Pfarrer und der Marktvogt das bunte beschauliche Treiben auf dem Kirchplatz für eröffnet erklärten, setzte der lang anhaltende leichte Regen ein.

Ohne Werner Jose und seine von ihm textlich begleitete Akkordeonmusik ist ein Biedermeier-Markt in Werben fast undenkbar.

Als Novum konnte verkündet werden, dass Werben an diesen beiden Tagen fast autofrei ist. Für die motorisierten Besucher wurde auf der Wiese an der Badeanstalt, gegenüber der Windmühle, ein großer Parkplatz angeboten. Wem der Weg bis zur Johanniskirche zu weit erschien, der konnte auf die Dienste eines privaten Kremserunternehmens zurückgreifen. Das kulturelle Angebot war an beiden Tagen wieder breit gefächert.

Neben dem Besuch der 35 historischen Stände von Händlern und Handwerkern stand auch das Theaterspiel wieder im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Ein weiterer Bericht zum Biedermeier-Sommer folgt.

Von Walter Schaffer

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