Beim Lunapark-Fest bedauern Einwohner die Entscheidung des Landesschulamtes / Aber: Hansestädter „halten zusammen“ und zeichnen verdiente Mitstrei ...

Trotz Tränen um verlorene Schule: „Lassen uns nicht unterkriegen“

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Was in Halle von Verantwortlichen im Landesschulamt entschieden wurde, hat das Fest des Vereins „Werben für Kinder“ negativ beeinflusst. Besucher und Organisatoren des Vergnügens unter idyllischen Bäumen auf dem Platz gegenüber des Werbener Schulgebäudes stellten sich demonstrativ Seite an Seite. Um zu zeigen, dass „wir zusammenhalten“. Foto: Eifrig

tje Werben. Seite an Seite stehen Organisatoren und Besucher des Lunaparkfestes am Samstagnachmittag. Die Gruppe will lächelnd Geschlossenheit demonstrieren.

Unter dem idyllischen Grün kräftiger Bäume auf dem Platz gleich gegenüber des Werbener Traditionslehrgebäudes müssen die Damen und Herren eine bittere Nachricht aus Halle verdauen. Denn die Freie Schule, um die in der Stadt so heftig gekämpft wurde, soll nicht wie geplant ab August erste Einschüler reformpädagogisch bilden dürfen, weil dies vom Landesschulamt so verfügt worden ist (die AZ berichtete). Bislang übrigens ohne nähere Begründung. „Wenn auch die Politik und einige Machenschaften uns in Werben erst die Grundschule und nun auch noch die gewollte Freie Schule versagt haben, mit dem Fest für unsere Kinder wurde gezeigt, Werben lässt sich so schnell nicht unterkriegen“, teilt die Hansestadt im Nachgang des samstägigen Ereignisses mit. Der Verein „Werben für Kinder“ nutzte den Tag, um verdiente Mitstreiter zu ehren. Wegen der Amtsentscheidung waren viele Tränen geflossen.

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