Klaus-Werner Haupt legt ein Buch mit viel Lokalkolorit vor

Auf den Spuren Winckelmanns

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Der Wittenberger Jürgen Schmidt schlüpfte gleich zweimal in die Rolle des berühmten Altertumsforschers – im September in Berlin und Anfang dieses Monats in Seehausen.

Seehausen. Der Spremberger Klaus-Werner Haupt, Jahrgang 1951, ist ein eingefleischter Verehrer des bekannten Johann Joachim Winckelmann. Als Gymnasiallehrer unterrichtete er in den Fächern Englisch und Deutsch.

Mit seinen Schülern reiste er regelmäßig nach Weimar, um dort ausgiebig auf den Spuren der Klassiker wie beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller zu wandeln.

Im Ruhestand nahm sich der einstige Pädagoge des Altertumsforschers Johann Joachim Winckelmann an. Er studierte nicht nur dessen Schriften, sondern besuchte auch wichtige Forschungsinstituionen und recherchierte an Originalschauplätzen. Die Ergebnisse seiner Arbeit legte Klaus-Werner Haupt nun mit einer packenden Biografie eines Wegbereiters der Weimarer Klassik vor. In der Weimarer Verlagsgesellschaft erschien sein Sachbuch „Johann Winckelmann“, das sich nicht nur bei Archäologiefreunden großer Beliebtheit erfreut. Das Werk regt an, sich auf die Reise zu begeben, um die historischen Schauplätze selbst zu besuchen.

So ist das knapp 300 Seiten umfassende Buch mit den vielen Sachinformationen zur Person Winckelmanns auch ein Zugpferd für den touristischen Bereich. Viele Wirkungsstätten des Altertumsforschers lohnen sich für einen Ausflug. Ein Beispiel dafür ist die Hansestadt Seehausen, in der Winckelmann in der Lateinschule als Konrektor tätig war. [...]

Von Thomas Westermann

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