Fördervereinschef kritisiert Leader-Aktionsgruppe

Sozialtrakt im Seehäuser Waldbad erstrahlt wieder

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Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann (v.r.) und Fördervereinschef Dr. Walter Fiedler weihten im Beisein der Helfer den neugestalteten Sozialtrakt des Waldbades ein.

Seehausen. Schritt für Schritt bringen die Seehäuser Waldbad-Fördervereinsmitglieder und weitere Mitstreiter die beliebte Freizeitstätte auf Vordermann.

Jüngste Errungenschaft: Aus dem dunklen Loch des Sozialtraktes sind nun ansprechende Räumlichkeiten für die Mitarbeiter geworden. Bis zur Umsetzung hat es einiger Kraftanstrengungen bedurft. Fördervereinsvorsitzender Dr. Walter Fiedler begab sich auf die Suche nach Helfern und Sponsoren, die er auch schnell fand. Die Arbeiten gingen dann im Februar los. Am Mittwoch konnte er im Beisein von Bürgermeister Detlef Neumann das Ergebnis präsentieren. Akribisch zeichnete der Seehäuser alle Aktivitäten auf. So gab es 26 Arbeitseinsätze durch die Mitglieder des Vereins, die konkret 329,5 Arbeitsstunden leisteten. Der Wertumfang beläuft sich auf etwa 10 000 Euro. Dr. Fiedler nutzte zudem die Gelegenheit, besonders engagierte Unterstützer zu ehren. Dazu gehörten beispielsweise Unternehmer und Beschäftigte des Sozialtherapeutischen Zentrums Gut Priemern. Badleiter Frank Möller von der Wittenberger Bäder GmbH lobte erneut das Engagement der Förderer und bedankte sich im Auftrag des Geschäftsführers Lutz Lange, der die Vereinsmitglieder zu einer Erlebnisschiffsfahrt mit der „Herz II“ auf der Elbe einlädt.

Als nächste Maßnahme plant Dr. Fiedler den Ausbau der einstigen Bademeisterwohnung zu einem Radlerhotel. Ursprünglich hatten die Seehäuser auf Unterstützung aus dem Leader-Förderprogramm gehofft. Doch die Rechnung ging nicht auf. Bei einer Zusammenkunft mit seinen CDU-Parteifreunden in dieser Woche bezeichnete er die die Leader-Aktionsgruppe als einen „nicht transparenten Verein“.

Von Thomas Westermann

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