Saisonende in Freizeitstätte im Schillerhain / Schwimmmeisterin spricht von rund 14 000 Gästen

Am Sonntag wird abgebadet

+
Die „Eisigen Ladys“ schwimmen während der Saison im Seehäuser Waldbad tägliche ihre Runden. Mindestens 1000 Meter werden pro Tag absolviert. Am kommenden Sonntag ist ab 10 Uhr für die Damen das Abbaden angesagt. Damit endet die Saison 2016 mit circa 14 000 Besuchern.

Seehausen. Die Badesaison im Seehäuser Waldbad steht kurz vor dem Abschluss. Am kommenden Sonntag, 4. September, wird ab 10 Uhr zum Abbaden eingeladen.

Schwimmmeisterin Martina Peters nimmt täglich Wasserproben. Seit 34 Jahren ist sie in der Freizeitstätte tätig.

Der Startschuss für die diesjährige Saison, die Schwimmmeisterin Martina Peters aufgrund des oftmals kalten Wetters als „durchwachsen“ bezeichnet, fiel am 28. Mai. Rund 14 000 Besucher konnte die Seehäuserin registrieren. Die genauen Zahlen wird der Vorsitzende des Waldbadfördervereins, Dr. Walter Fiedler, demnächst bekanntgeben. Jeden Tag verzeichnete Peters, die von vielen aufgrund ihrer 34-jährigen Tätigkeit in der Freizeitstätte im Schillerhain auch als „Mutter des Waldbades“ bezeichnet wird, Badegäste. Das Minimum bestand mal aus zwei Besuchern, an zwei Tagen gab es aber auch über 700 „Wasserratten“. Als Höhepunkte dieser Saison zählte die Schwimmmeisterin das Waldbadfest und auch das Beachhandball-Turnier auf. Beide Aktivitäten waren gut besucht. Gut angenommen, wurde wieder das Langstreckenschwimmen, wofür es am Sonnabend in einer Woche Pokale gibt. Zudem fand die Wassergymnastik einmal wöchentlich mit Silvia Schlißke allgemeines Interesse. Größere Resonanz hätte sich Peters bei den Schwimmkursen und beim Kanuverleih für Touren auf dem benachbarten Aland gewünscht.

Nutzer des Waldbades kommen übrigens nicht nur aus der Hansestadt. Nicht gerade wenige Besucher reisen aus den umliegenden Orten und sogar aus Stendal und Wittenberge an. Aus letzterer Stadt gehöre ein älteres Ehepaar zu den Stammgästen. Apropos Stammgäste: Nicht mehr ganz so junge Damen, die sich die Bezeichnung „Eisige Ladys“ gegeben haben, schwimmen seit etlichen Jahren während der Saison Tag für Tag ihre Bahnen – und zwar mindestens 1000 Meter. Da ist es den Frauen auch völlig egal, wenn die Temperaturen mal in den Keller purzeln.

Von Thomas Westermann

Kommentare