Präsentation in Druckwerken fällt nicht immer zur Zufriedenheit der Touristinfoleiterin aus

Seehausens schöne Seiten

Seehausen. Die Hansestadt Seehausen ist in verschiedenen touristischen Büchern vertreten, aber nicht immer zur Zufriedenheit von Stadt- und Touristinfoleiterin Ingrid Jabke. „Die schreiben irgendetwas nieder, ohne vorher zu fragen.

Da sträuben sich bei mir senkrecht die Haare“, sagt die Schönbergerin gegenüber der AZ.

In einer älteren Auflage von „Knaurs Kulturführer Sachsen-Anhalt“, sozusagen die Bibel für Kulturinteressierte, findet Seehausen/Altmark beispielsweise Erwähnung. Aber viel zu entdecken gibt es dort anscheinend nicht. Erwähnung finden die Petri-Kirche, das Beustertor, der Fangelturm und die Salzwedeler Warte. Kurze Berücksichtigung finden die Wohnbauten, „schlichte traufständige Fachwerkbauten, datiert nicht vor Mitte des 17. Jahrhunderts“. Zehn Zeilen sind zudem der Stiftskirche St. Nikolaus im Seehäuser Ortsteil Beuster gewidmet. Vertreten ist die Hansestadt auch im Werk „Straße der Romanik, der aktuelle Reiseführer Sachsen-Anhalt“. Darüber freut sich Ingrid Jabke ganz besonders. Seehausen werde in dem Büchlein gut präsentiert. Zufrieden mit dem Auftritt der Wischestadt ist die Stadtinfoleiterin auch mit dem „Hanse“-Buch. Unter der Rubrik „Hallo Nachbarn“ ist Seehausen mit seinen Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen wie beispielsweise dem Waldbad im Wittenberger Touristenführer 2016 vertreten. Auch 2017 sind die Altmärker darin wieder präsent.

Derzeit arbeitet Ingrid Jabke in Sachen Werbung an dem neuen Seehäuser Kalender für das nächste Jahr. Thema: „Kirchen, Kapellen, stille Räume.“ Unterstützung bekommt sie dabei von Cornelia Krainz-Eilrich, die für die Texte verantwortlich zeichnet, und von Fotograf Michael Klemme.

Von Thomas Westermann

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