Seehausen: Sozial- und Familienmarkt auf DRK-Begegnungsstättengelände öffnet am 10. Juni

Viel Kleidung in schönem Ambiente

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Aus einem einstigen Garagentrakt des Rettungsdienstes entstand der DRK-Sozial- und Familienmarkt in Seehausen. Derzeit wird die Kleidung eingeräumt. Eröffnung ist am Freitag, 10. Juni.

Seehausen. Von der Idee bis zur Umsetzung hat es sieben Jahre gedauert: Die Rede ist vom Sozial- und Familienmarkt auf dem Gelände der Seehäuser DRK-Begegnungsstätte an der Arendseer Straße.

Den Gedanken dazu hatte der Ende 2012 verstorbene DRK-Ortsvereinsvorsitzende und Bürgermeister Ewald Duffe. Doch nun ist das Werk vollbracht. Circa 230 000 Euro kosteten die Arbeiten. Dabei flossen Fördermittel von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Zudem stellte der DRK-Kreisverband „Östliche Altmark“ mit Sitz in Stendal und der Seehäuser DRK-Ortsverein Geld zur Verfügung. Der nagelneue Markt entstand in einem einstigen Garagentrakt des Rettungsdienstes.

Jürgen Moll, Mitglied im DRK-Ortsverein Seehausen, baute den Verkaufstresen und auch Regale auf.

Sehr froh über das Ergebnis ist die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte und DRK-Ortsvereinschefin, Marlies Duffe. „Damit haben sich auch die Bedingungen für die Mitarbeiterinnen enorm verbessert. Das lag mir am Herzen“, fügt sie hinzu. Im Vergleich zur bisherigen Kleiderkammer habe sich die Fläche im neuen Markt um etwa 80 Prozent erweitert. An den Ausführungen, die Anfang Februar begannen, waren örtliche und regionale Firmen beteiligt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür am nächsten Freitag, 10. Juni, von 10 bis 14 Uhr. Dabei sorgen Kita-Kinder und der Chor des DRK-Altenpflegeheims für ein musikalisches Programm. Ortsvereinsmitglieder bestücken derzeit die neue Räumlichkeit mit Kleidung für Kinder, Frauen und Herren. Neu im Angebot sind Kleinstmöbel und Geschirr. Im Zuge der Arbeiten wurde zudem der Hof neu gepflastert. Die bisherige Kleiderkammer wird in nächster Zeit zur Bibliothek und zum Schulungsraum umgestaltet. Der Lesestoff stamme überwiegend aus Haushaltsauflösungen, sodass eine Bibliothek Sinn mache, so Duffe.

Von Thomas Westermann

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