Schöne Bescherung zum Weihnachtsfest

Hundebesitzer in Seehausen werden stärker zur Kasse gebeten

Seehausen. Für eine schöne Bescherung für alle Besitzer von Hunden in Seehausen und deren Ortsteilen sorgten Stadtverantwortliche kurz vor dem Weihnachtsfest. Für Fiffi und Co. muss ab nächstes Jahr deutlich mehr bezahlt werden. Konkret verdoppeln sich die Beträge.

Eine allgemeine Erhöhung sei durch die Konsolidierung erforderlich. Durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Stendal sei die Stadt angehalten, alle möglichen Einnahmereserven zu mobilisieren, heißt es in der Beschlussvorlage. Mit der Umsetzung können die Einnahmen jährlich um 10 420 Euro erhöht werden. Ursprünglich sollten die Steuern in der Kernstadt höher sein als in den Ortsteilen, weil der Aufwand für die Beseitigung der Hinterlassenschaften, die Bereitstellung von Kotbeuteln und Hundetoiletten dort einen höheren Aufwand bedeuten. Doch mehrheitlich wurde beschlossen, dass der gleiche Steuersatz in den zu Seehausen zugehörigen Dörfern gelten solle.

So werden für den ersten Hund im Haushalt künftig 40 Euro, für das zweite Tier 50 Euro und für jeden weiteren Vierbeiner 60 Euro fällig. Aber es gibt auch Ausnahmen, bei denen auf Antrag des Besitzers die Steuer auf die Hälfte zu ermäßigen ist. Das gelte für Hunde, die zur Bewachung von bewohnten Gebäuden oder landwirtschaftlichen Anwesen benötigt werden, welche von dem nächsten bewohnten Haus mehr als 300 Meter Luftlinie entfernt liegen. Auch Melde-, Sanitäts-, Wachdienstschutz- und Jagdgebrauchshunde bekommen den ermäßigten Steuersatz.

Richtig tief in die Tasche greifen müssen Halter von sogenannten Kampfhunden wie beispielsweise American Staffordshire Terrier und Bullterrier. Der erste Hund kostet jährlich 200 Euro, der zweite 250 Euro und jeder weitere 300 Euro.

Von Thomas Westermann

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