Beim Werbener Biedermeier-Sommer genießen die Gäste das kulturelle Angebot

Possen, Drehorgeln und Marktboten

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Bürgermeister, Pfarrer und Marktvogt eröffneten gemeinsam den 11. Biedermeier-Sommer in Werben.

ws Werben. Breit gefächert war es, das kulturelle Angebot beim vergangenen, etwas verregneten Biedermeier-Sommer in der Hansestadt Werben. Viele Besucher waren trotz des schlechten Wetters gekommen, dabei war die Innenstadt beinahe autofrei.

Die drei Damen von der Drachentöpferei aus Berge gönnten sich bei Olaf Meinicke ein zweites Frühstück.

Neben dem Besuch der historischen Stände von Händlern und Handwerkern (AZ berichtete) stand auch Theaterspiel auf dem Programm: In der Salzkirche gastierte das Papiertheater aus Berlin mit „Undine“, einem romantischen Märchen. Im Hoftheater in der Seehäuser Straße gab sich „Altmärkisches Treibgut“ mit „Schabernack über Schabernack“, eine Posse nach Johann Nestroy, die Ehre.

Der Heimatverein Wanzer verkaufte Schwein vom Spieß.

Auch das Drehorgel- und ein Klavierkonzert fanden ihre Liebhaber. Literaturfreunde stießen in dem angebotenen Biedermeier-Marktboten auf viel Neues. Fazit nach einem aufregenden Wochenende: Man muss es einfach gesehen haben, was die Organisatoren des Arbeitskreises Werbener Altstadt und ihre Helfer wieder auf die Beine gestellt hatten.

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