17. Auflage des Wanzeraner Herbstmarktes mit vielen Angeboten / Prignitzer erfreuen Altmärker mit musikalischen Einlagen

Plattdeutscher Gottesdienst zum Auftakt

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Die „Krüdener Malweiber“ hatten ihre Exponate im Garten der Familie Kloss recht besucherfreundlich postiert. Den Besuchern hat es sehr gut gefallen.

ws Wanzer. Mit einem plattdeutschen Gottesdienst, gehalten von Karlheinz Mewes aus Deutsch, begann am Sonntag auf dem Festplatz vor der Kirche der nunmehr 17. Wanzeraner Herbstmarkt in Folge.

Der Weg von der Hauptstraße aus führte vorbei an Ständen mit landwirtschaftlichen Produkten, Pflanzen und Blumen. In der Kirche hatte Hobbymalerin Brigitte Lobenstein ihre Bilder und bemalten Milchkannen zur Schau und auch zum Verkauf postiert. Daneben präsentierte sich die Brass-Band vom Wittenberger Marie-Curie-Gymnasium mit ihrer Sängerin und machte den musikalischen Auftakt bei diesem Fest.

Genügend Sitzplätze gab es unter den Überdachungen und im Freigelände am Grill, wo das Schwein ganz schnell seine Abnehmer fand. Dort mischte sich in den Geruch zum Gegrillten auch der Duft des vor sich hin köchelnden Pflaumenmuses. Herrlich duftete es in diesem Terrain auch nach frisch geräuchertem Fisch. Am Backhaus bildeten sich große Schlangen, denn es sprach sich schnell herum, dass Pizza und andere Produkte vorzüglich schmeckten. Manch einer gönnte sich am Weinstand einen guten Tropfen dazu oder ließ sich einfach ein Bier schmecken.

Im Eingangsbereich gab es in diesem Jahr auffallend viele Stände, an denen die Kinder sich mit Spielen, die auch ihre Großeltern noch kannten, beschäftigen konnten. Diese Spielgalerie hatte der Verein „Die Schmiede“ aus Polkau mit seinem Vorsitzenden Lothar Zahn mitgebracht. Er selbst betätigte sich als Zuckerwattehersteller, der so manche Portion auch gratis an die kleinen Leckermäuler verteilte. Wer sich kreativ zeigen wollte, der konnte Figuren bemalen und den ganz wissbegierigen Kindern zeigte der Indianer aus Aulosen, alias Jörg Kämmerer, sein Tipi und die Gerätschaften. Im Streichelzoo der Züchter Udo Reinecke und Silvio Rembte durfte mit den Kaninchen gespielt beziehungsweise das Federvieh gestreichelt werden.

Beim Spaziergang auf dem Alanddeich führte der Weg auch an der Kunstscheune von Anne Rose Bekker vorbei, bis man beim Rückweg durch das Dorf zur Kirche im Garten von Christina und Bernd Kloss die ausgestellten Werke der „Krüdener Malweiber“ auf sich wirken lassen konnte. Die Organisatoren schätzten das traditionelle Fest wieder als gelungen ein und möchten allen danken, die zum Gelingen aktiv oder auch passiv beigetragen haben.

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