Reit- und Fahrverein beendet die Saison mit einem Herbstritt  /  Treffen auf dem Anwesen von Familie Henry Jörke in Krüden

Pferdefans aus Beuster rüsten sich fürs Landesfinale

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Mit Kremsern und Ponykutschen sowie zahlreichen Reitern waren die Mitglieder des Reit-und Fahrvereins Beuster unterwegs.

Krüden. Mit dem Herbstritt des Reit- und Fahrvereins Beuster wurde die diesjährige Saison für Reiter und Fahrer beendet. Der 1954 gegründete Verein organisiert alljährlich ein großes Herbsttreffen für Reiter und Fahrer auf dem Anwesen von Familie Henry Jörke in Krüden.

Während das Spanferkel schon am Spieß dreht, macht sich der Tross auf den Weg durch die herbstlich gefärbten Wälder.

Vier Zweispänner und viele Reiter waren beteiligt. Wer nicht hoch zu Ross saß, hatte Platz auf den zwei Kremsern und den Ponykutschen gefunden. Der jüngste Teilnehmer war gerade ein Jahr alt. Spaß machte es allen, und die Fahrt von Krüden über Lindenberg, Jeggel und Vielbaum bringt bei allen Beteiligten ein spürbares Gemeinschaftsgefühl ins Bewusstsein. Das wird im Verein groß geschrieben. Jörke hatte mit Frau Mona und zahlreichen Helfern ganz praktisch für für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt.

„Wir wollen auch allen Helfern, die sich beim Turnier in Beuster und unserem Vereinsleben eingebracht haben ein Danke sagen“, berichtete er. „Wir wollen für alle die Möglichkeit schaffen, sich gemeinschaftlich zusammenzufinden.“ Fahrer, Reiter und Helfer wurden also am Samstag auf das Beste versorgt. Die Kombination zwischen Reiten und Fahren hat bei den Vereinsmitgliedern bereits eine lange Tradition.

Das zeigt jedes Jahr das große Vereinsturnier in Beuster. „Wir streben an, die Landesmeisterschaft im Einspänner-Fahren für das nächste Jahr nach Beuster zu bekommen,“ berichtet Sabine Hiller, Vorstandsmitglied im Verein. Fahrer Jan Schuster ergänzt: „Wir hoffen sehr, dass es gelingt. Die Entscheidung wird noch in diesem Jahr fallen.“

Jan, Kai und Lena Schuster sind hocherfolgreich mit ihren Ponyanspannungen und waren auch bei dieser Ausfahrt mit einem Zweispänner dabei. Dirk Hahnfeld hatte seine einen Zweispänner mit zwei Schecken angespannt. Zwei Kremser beförderten die zahlreichen Pferde-Fans und besonders viele Kinder. Ares, Bruno und Arwin Ahlfeldt aus Seehausen sind jedes Jahr mit ihren Eltern mit von der Partie. Fröhlich ging es zu, und das Wetter war wie geschaffen für Mensch und Tier.

Von Nora Driesch

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