EU-Förderprogramm hilft bei der Umsetzung

Neues Antlitz für Krüdener Park

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Der Krüdener Park macht einen ungepflegten Eindruck. Mittels eines EU-Förderprogramms soll in drei Jahren das Gelände wieder zu einer Erholungsstätte werden.

Krüden/Stresow. Die Gedenkstätte in Stresow bei Aulosen soll weiter einen ordentlichen Eindruck machen. Ebenso soll der verwilderte Park in Krüden wieder ein besseres Antlitz erhalten. Beides liegt Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt am Herzen.

Und Unterstützung bekommt er dabei von einem europäischen Förderprogramm namens ESF. Die Abkürzung steht für Europäischer Sozialfonds. Er soll das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Beschäftigung in Europa sein. In Krüden und Stresow profitieren davon Lotha Birkholz aus Aulosen, Ingelore Richter aus Groß Garz und Hans-Joachim Heise aus Krüden. Das Förderprogramm hat die Bezeichnung „Gesellschaftliche Teilhabe Jobperspektiven 58+“ und beinhaltet eine Laufzeit von drei Jahren. Los ging es im Juli.

Die Gedenkstätte in Stresow soll auch künftig ein gepflegtes Erscheinungsbild haben, wünscht sich Hildebrandt. „Da kommen die drei Arbeitskräfte gerade recht“, sagt er im AZ-Gespräch. Die Fläche wurde von einem Landwirt gepachtet. Mit im Boot seien neben der Gemeinde Aland der Landkreis Stendal und das Grenzlandmuseum in Schnackenburg. Geplant sei auf dem Areal beispielsweise die Schaffung von weiteren Sitzgelegenheiten, da das Gelände insbesondere von Radfahrern stark frequentiert werde. Der Bürgermeister macht zudem deutlich, dass der angrenzende See keine öffentliche Badestelle sei. „Das Gewässer ist nicht Bestandteil des Pachtvertrages.“

Hinsichtlich der Rekultivierung des Krüdener Parks sieht Hildebrandt dringenden Handlungsbedarf. Einige Wege seien verschwunden, Wildwuchs mache sich breit und vorhandene Bänke seien teilweise zugewuchert. „Es gibt etliches zu tun“, meint das Gemeindeoberhaupt. Ziel sei es, den Park als Erholungsstätte für Einwohner und Touristen herzurichten.

Von Thomas Westermann

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