Ein Wunsch des Seehäuser Nachwuchses ging im Schillerhain in Erfüllung

Jugend 3.0 kann wieder sitzen

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Die Mitglieder von „Jugend im Land 3.0“ Annalena, Anke, Jasmin, Christian, Florian, Leon und Tom stellten sich als Organisatoren des Projektes vor. Ein Wunsch des Seehäuser Nachwuchses ging im Schillerhain in Erfüllung.

Seehausen. Seit Oktober 2015 setzt sich eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener vor Ort für ihre Heimatstadt Seehausen ein. „Jugend im Land 3.0“ nennen sie sich. Unschwer ist in dem Namen die Verbundenheit zu den modernen Medien zu sehen.

Auf der Jugendkonferenz im Dezember des vergangenen Jahres im Seehäuser Rathaus wurden verschiedene Vorschläge gemacht. Einer von ihnen war der, dass dort, wo bis vor zwei Jahren zwischen Schillerhain und Aland eine Bank war und die leider dem Zahn der Zeit und Vandalismus zum Opfer fiel, eine neue Sitzgelegenheit für jedermann entstehen sollte.

In Bernd Kloss fanden sie einen engagierten Unterstützer ihres Vorhabens. Er setzte sich mit Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt in Verbindung, und dieser erklärte sich bereit, in den Holzwerkstätten Krüden eine überdachte Sitzgruppe anfertigen zu lassen. Sie wurde von den Jugendlichen mit Holzlasur imprägniert und mit Unterstützung des Stadtarbeiters Ralf Näbsch auf einer von ihm gepflasterten Fläche aufgestellt. Daneben befindet sich noch eine Stelle, auf der ein Grill oder eine Feuerschale aufgestellt werden kann. Am späten Freitagnachmittag wurde dieses Objekt mit herrlichem Blick auf den Aland von den Jugendlichen offiziell eingeweiht. Zu dieser Zeremonie hatten sie Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth, Bernd Kloss, Willi Hamann, Ralf Näbsch und Anja Demme als Projektkoordinatorin „Jugend im Land 3.0“des KinderStärken-Vereins Stendal eingeladen. Die Zeremonie des Banddurchschneidens wurde durch Musik und Gesang von Dustin Saitzek und dem Geruch von Stockbrot sowie von Bratwürsten auf dem Grill begleitet. Namens der Gruppe bedankte sich Jasmin Blume für die unkomplizierte Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes. Die vielen anwesenden Gäste aller Altersklassen hoffen, dass dieser Treffpunkt für Jung und Alt noch lange Freude bereiten soll.

Von Walter Schaffer

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