Aland-Gemeinde will sich durch Verkäufe konsolidieren und eventuell auch Technik abstoßen

Jetzt müssen Immobilien weg

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An der Aulosener Ernst-Thälmann-Straße weist ein Schild immer noch auf das Gasthaus „Zur Eiche“ hin. Es ist aber schon seit Jahren geschlossen und steht zum Verkauf.

Aland. Die Gemeinde Aland muss wie viele andere Kommunen auch eisern sparen. Um sich finanziell zu konsolidieren, sollen verschiedene gemeindeeigene Immobilien über einen Seehäuser Makler veräußert werden.

Einen entsprechenden Beschluss fasste der Haupt- und Finanzausschuss Mitte Februar des vergangenen Jahres.

Doch der Verkauf gestaltet sich nicht leicht. Auf einem Großteil der Gebäude sitzt die Aland-Gemeinde nach über anderthalb Jahren immer noch. Von sieben Objekten fanden bisher nur zwei einen Käufer. Dabei handelt es sich um die ehemalige Molkerei am Ewald-Fredrich-Ring im Ortsteil Wahrenberg sowie um das einstige Gemeindehaus in Aulosen. Sechs Wohneinheiten auf dem Krüdener Voßhof, das ehemalige Gemeindehaus in Pollitz, ein Wohnhaus sowie das Vereinshaus in Wahrenberg und die einstige Gaststätte mit zwei Wohneinheiten in Aulosen warten noch auf einen neuen Eigentümer, äußerte Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt gegenüber der AZ.

Weitere Einnahmen könnten laut Kommunalaufsicht des Landkreises Stendal durch den Verkauf von kommunaler Technik erzielt werden und schlägt vor: „Da die Gemeinde Aland derzeit zwei Gemeindemitarbeiter anstellt und gleichzeitig vier Traktoren unterhält, könnte der Verkauf eines Fahrzeugs in Erwägung gezogen werden.“ Ob die Abgeordneten und Bürgermeister in dieser Angelegenheit mitgehen, wird sich heute zeigen. Der Bürgermeister hat jedenfalls eine Beratung zu der Thematik angesetzt.

Von Thomas Westermann

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