Kloth will enger mit Prignitz kooperieren

„Ist noch Luft nach oben“

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Die Elbe verbindet die Hansestadt Seehausen und Wittenberge. Davon zeugt dieses Schild am Parkplatz an der B 189 bei Losenrade.

Seehausen. „Die Elbe verbindet“ steht auf einem Schild am Parkplatz des Seehäuser Ortsteils Losenrade. Darauf wird jeweils auf touristische Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten sowohl in der Verbandsgemeinde Seehausen als auch in Wittenberge aufmerksam gemacht.

Dass die Elbe mehr verbindet als trennt, sieht auch Seehausens Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth so.

Der Verwaltungschef möchte die Kontakte zu Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und auch zum Prignitz-Landrat Torsten Uhe intensivieren. „Wir haben bisher schon gut zusammengearbeitet, aber da ist noch Luft nach oben“, sagte er im AZ-Gespräch. Die gute Kooperation zeigte sich bisher bei der Instandsetzung des Bohlenweges an der Eisenbahnbrücke zwischen Wittenberge und Losenrade. Auch schlossen die Seehäuser einen Vertrag hinsichtlich des Tierheims in der Elbestadt ab. Kontakte zu Uhe und Dr. Hermann knüpfte Kloth während der Blaulichtmuseumsfestwoche Ende Juli in Beuster. Einen Termin mit beiden Kommunalpolitikern gebe es aber noch nicht. Neben den Austausch über Kultur und Tourismus möchte der Aulosener die künftige A 14 in den Fokus rücken. „Wir ziehen dabei an einem Strang.“

Von Thomas Westermann

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