Archäologen nehmen Arbeit „Am Wehl“ auf

Historische Schätze unter dem Werbener Pflaster?

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Eigentlich sollten die Bauarbeiten an der Werbener Straße „Am Wehl“ bereits im März beginnen. In dieser Woche fingen die Bagger mit der Aufnahme des Pflasters an.

Werben. Die Bagger rollen mit Verzögerung: 45 Tage sollte die Bauzeit "Am Wehl" betragen. Darüber hatte Werbens Bürgermeister Jochen Hufschmidt bereits im Dezember 2015 den Stadtrat informiert.

Dabei kann und soll es auch bleiben. Doch hat sich der Zeitplan etwas verschoben.  Der Baustart war für den 14. März angedacht und sollte nach rund zwei Monaten „Am Wehl“, zirka am 13. Mai, wieder für beendet erklärt werden können.

In dieser Woche fingen die Arbeiten nun an. Bagger rissen die gepflasterte Straßenoberfläche mit ihren Schaufeln auf und legten somit die alten Steine frei. Mit der Sanierung wird allerdings erst richtig begonnen, wenn das Team der Archäologen in dieser Straße der geschichtsträchtigen kleinen Hansestadt gewirkt hat.

Die Verzögerung hatte denkmalrechtliche Ursachen, sagte Werbens Bürgermeister Jochen Hufschmidt gestern auf AZ-Nachfrage. Eine Auflage, dort wirken zu dürfen, war, dass die Archäologie zunächst das Erdreich unter der Straße „Am Wehl“ auf historisch Wertvolles untersuchen müsse. Die Genehmigung dazu habe allerdings länger gedauert als erwartet.

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