Seehäuser mit weihnachtlichem Treiben auf dem Postplatz zufrieden

Herrlich duftender Apfelmarkt

Der Weihnachtsmann – er soll den Schönberger Sven Volkmann sehr gut kennen – erfreute die Kinder mit Geschenken und nahm sich hier nach fast getaner Arbeit die Zeit für ein Foto. Fotos: Schaffer

Seehausen. Gegenüber den Organisatoren der neunten Auflage des Bratapfelmarktes in Seehausen sprachen viele Besucher ein großes Lob aus.

Ihnen ist es wieder gelungen, viele Vereine, Privatpersonen, Schülergruppen und professionelle Anbieter in die Gestaltung dieses Höhepunktes in der Vorweihnachtszeit mit einzubeziehen. Schon als der Bürgermeister Detlef Neumann von der Bühne aus offiziell den Startschuss vorgenommen hatte, war ein lebhaftes Treiben auf dem Platz vor der ehemaligen Post zu verzeichnen. Den Reigen der kulturellen Beiträge eröffnete die Mickey-Mouse-Gruppe der hansestädtischen Kita mit einem Programm, in dem auch die Bratäpfel, die nebenan schon herrlich dufteten, eine Rolle spielten. Zwischendurch hörte man immer wieder die Geräusche des „Space-Train“, die wieder die Attraktion für die Kinder bis zum späten Abend bildete. Eine Stunde nach der Eröffnung, es war die Zeit, als von St. Petri zwölf Glockenschläge ertönten, nutzten viele Besucher das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken an den Buden als Mittagbrot.

Einige Reinerlöse galten einem guten Zweck. So fließen zum Beispiel die Einnahmen der SG in die Unterstützung des Jugendsportes beziehungsweise der Finanzierung einer Kinderfreizeit auf der Insel Rügen. Auch die verschiedenen Fördervereine nutzten den Markt mit seinen Einnahmen zur Aufbesserung der Vereinskassen. Hörbar brachten sich wieder über den Nachmittag verteilt Sven Peuker mit „Musik & Fun“, der Frauenchor Joseph Haydn sowie der Seehäuser Männerchor ein. Gegen 18 Uhr gehörte die Bühne den Seehäuser Oldies, die für weihnachtliche Stimmung sorgten. Zwischendurch erschien wieder der Weihnachtsmann in der Kutsche, gezogen von den beiden geschmückten Friesen des Reiterhofes Neulingen mit Standort in Losse. Der von der Gestalt unübersehbare Weihnachtsmann brachte sehr viele Süßigkeiten mit, sodass alle Kinder, die es auch wollten, seine Gaben abbekamen. Im Gespräch verriet der Bärtige, dass er aus dem Geschlecht derer von Kallmeter und Zacher aus der Region Beuster stammt und nun in Schönberg/Deich unter dem bürgerlichen Namen Sven Volkmann wohnt.

Verschiedentlich äußerten Besucher den Vorschlag, den nächsten Bratapfelmarkt auf das Gelände am Umfluter hinter dem Klosterschulplatz zu verlegen, da dort die Gefahr durch den fließenden Verkehr für spielende Kinder geringer sei. Allen, die wieder zum Gelingen des Bratapfelmarktes aktiv beigetragen haben, wollen die Organisatoren danken.

Von Walter Schaffer

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