Schwellen sollen Unfallschwerpunkt an „Vielbaumer Kreuzung“ entschärfen

B189: „GTI-Bremse“ auf Asphalt

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Ein Unfallschwerpunkt entlang der Bundesstraße 189 ist die Kreuzung mit der Landesstraße 2. Dort wurden Bremsschwellen auf die Fahrbahn aufgebracht, die Verkehrsteilnehmer zum Entschleunigen bringen sollen.

Seehausen. Einige Unfallschwerpunkte liegen auf der Strecke der Bundesstraße 189. Dazu zählt nicht nur die Kreuzung nahe der Ortschaft Lüderitz, die südlich von Stendal in der Vergangenheit auch Todesopfer gefordert hat.

Dort wurden als Zwischenlösung, bis ein neues Konzept baulich umgesetzt wird, zwei Verzögerungsspuren gesperrt (AZ berichtete). Dies soll den Verkehrsteilnehmern den Überblick erleichtern.

Im Norden des Landkreises, an der sogenannte Vielbaumer Kreuzung, an der sich die Bundesstraße 189 mit der stark frequentierten Landesstraße 2 kreuzt, wurden ebenfalls Maßnahmen getroffen, um den dortigen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Wer die Landesstraße aus Seehausen kommend in westlicher Richtung befährt, wird nun nicht nur mit einem Hinweisschild etwa 100 Meter vor der Gefahrenkreuzung zum Entschleunigen bewegt. Mehrere Bremsschwellen lassen die Fahrer spüren, dass die Geschwingdigkeit des eigenen Gefährts verringert werden sollte. Auch optisch sollen die Verkehrsteilnehmer auf den „Stopp“ an der Straßenkreuzung aufmerksam gemacht werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich zu eilige Wagen- oder Motorradlenker von der „GTI-Bremse“, beziehungsweise dem „Sleeping policeman“, wie die Bremsschwelle in ihren verschiedenen Ausführungen in den USA genannt wird, beeindrucken lassen.

Von Walter Schaffer und Alexander Postolache

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