85 Aktive der Feuerwehr im Einsatz / Brandstiftung vermutet

Großeinsatz: Scheune bei Werben im Vollbrand

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Die Scheune stand schnell im Vollbrand.

flo Werben / Behrendorf. Ein Großfeuer hielt am Mittwochabend gleich mehrere Feuerwehren in Behrendorf bei Werben in Atem. Eine Scheune stand im Vollbrand. Die Löschwasserzufuhr war schwierig. Nach der heutigen Brandortuntersuchung geht die Kriminalpolizei Stendal von Brandstiftung aus.

Bis in die späten Abendstunden wurde der Scheunenbrand bei Werben von den Aktiven der Feuerwehr bekämpft.

Gegen 19.35 Uhr kam es in der Gemeinde Werben in der Nähe des Ortsteils Behrendorf zu dem Scheunenbrand. Das Gebäude geriet in Vollbrand. Das die Scheune mit Stroh gefüllt war und mit Asbest verkleidet war sorgte für große Probleme.

Um Löschwasser an die Einsatzstelle zubekommen, musste die Feuerwehr eine Strecke von einem Kilometer legen. Ein Übergreifen der Flammen auf die ebenfalls auf dem alten LPG Gelände befindlichen leerstehenden Stallungen konnte verhindert werden. Tiere oder Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Brandobjekt selbst konnte nicht gerettet werden und brannte nieder.

Sieben Feuerwehren mit 85 Kameraden waren im Einsatz. Gegen 22.30 Uhr war der Löscheinsatz für den größten Teil der Aktiven beendet. Einige Feuerwehren blieben die Nacht vor Ort und stellten eine Brandwache. Wie das Feuerwehr entstand ermittelt nun die Polizei.

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