Seehäuser Kinder und Jugendliche haben für nächstes Jahr einige Wünsche

Graffiti für den Bahnhofstunnel

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Der Nachwuchs der Hansestadt Seehausen hat für nächstes Jahr einige Wünsche. Dazu gehören unter anderem ein schöneres Antlitz für den Bahnhofstunnel, eine Skaterbahn und die Neugestaltung des Jugendfreizeitzentrums an der Lindenstraße. In der Einrichtung sollen auch Angebote für Jugendliche fehlen. 

Seehausen. Nach der gelungenen ersten Kinder- und Jugendkonferenz in Seehausen im Dezember des vergangenen Jahres gab es nun die zweite Auflage. Einst sang Herbert Grönemeyer „Gebt den Kindern das Kommando“.

Vielleicht nicht ganz so extrem, sehen es die Kommunalpolitiker in der Verbandsgemeinde Seehausen, aber sie wünschen sich schon, dass der Nachwuchs in Gremien Mitspracherecht bekommt und dass die Wünsche der Jugend gehört und berücksichtigt werden. Und davon haben die Seehäuser eine ganze Menge.

Für 2017 steht einiges auf der Liste. So sollte der Tunnel des Seehäuser Bahnhofes durch einen Graffiti-Künstler verschönert werden, ist eines der Anliegen. Aufgrund der vielen im Stadtgebiet herumliegenden Zigarettenstummel wären auch Aschenbecher an den Papierkörben eine willkommene Sache. Und auch das Jugendfreizeitzentrum an der Lindenstraße sollte neu gestaltet werden, wünscht sich Jasmin Blume. Es sei nicht mehr ansehnlich. Hinzu komme, dass in der Einrichtung Angebote für Jugendliche fehlen. Bisher gebe es dort nur Offerten für Kinder. Auch Sitzgelegenheiten am Umfluter wünscht sich der Seehäuser Nachwuchs. Das Gelände sei ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Aufgrund der Abgeschiedenheit könne man dort mal etwas lauter sein, sagt Blume. „Jetzt ist zwar Herbst, aber im Frühjahr werden die Sitzbänke wieder aufgestellt“, kündigt Bürgermeister Detlef Neumann an, der darauf aufmerksam machte, dass sie Schaden genommen haben und deshalb aufgearbeitet werden müssen. Auf der Wunschliste der Jugend steht zudem eine Skaterbahn wie in Osterburg vorhanden. Bürgermeister Neumann: „Ich schaue in dieser Angelegenheit schon etwas neidvoll in die Biesestadt. Doch wie viele würden die nutzen?“, fragt er sich. Angesichts der klammen Kassen der Hansestadt steht die Umsetzung dieses Projekts wohl noch in weiter Ferne.

Von Thomas Westermann

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