Noch in diesem Jahr kommt energiesparende Variante

Gemeinde Aland rüstet auf: LED lässt das Licht länger leuchten

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In der Gemeinde Aland wird noch in diesem Jahr die komplette Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.

Aland. Das Stark-V-Förderprogramm macht es möglich: Die Gemeinde Aland will noch in diesem Jahr ihre gesamte Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen auf die kostengünstigere LED-Beleuchtung umstellen. Einen entsprechenden Beschluss fassten dieser Tage die Abgeordneten.

Gemäß der Förderrichtlinie können die Gemeinden durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED einen Beitrag zur energetischen Sanierung sonstiger Infrastruktur leisten. Einen Haken gibt es jedoch dabei: Fördergegenstand können nur Investitionen von je mindestens 50 000 Euro sein. Diese Voraussetzung erfüllen die Aländer. Über 1,5 Millionen Euro bekam die Verbandsgemeinde Seehausen aus dem Fördertopf. Zur Verteilung der Mittel fasste der Verbandsgemeinderat Ende Februar dieses Jahres den Beschluss, einen Anteil von 90 Euro je Einwohner den Mitgliedsgemeinden zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde Aland wird diesbezüglich mit 136 500 Euro bedacht.

Der Kommune kommt das Geld gerade recht, denn mit der Umstellung werden Kosten gespart und die Lampen in den Orten können länger leuchten. Bisher war es in den Dörfern beizeiten dunkel. Mittlerweile wurden laut Bürgermeister Hans Hildebrandt drei regionale Firmen angeschrieben, die in allen Aland-Ortsteilen „den Zustand der Lampen feststellen und die Kosten ermitteln sollen, die für die LED-Umstellung nötig sind“. Zwei Angebote liegen derzeit vor, die sich um die 80 000 Euro bewegen. Noch in diesem Jahr soll – wie bereits erwähnt – die Umrüstung erfolgen. Der Bürgermeister bittet die Einwohner deshalb um Verständnis, dass im Sommer keine Reparaturen oder der Austausch von defekten Lampen vorgenommen werde.

Mit den verbleibenden circa 55 000 Euro erwägt die Gemeinde die Installation von Solaranlagen auf kommunalen Flächen. Denkbar wären laut Bürgermeister beispielsweise das Dach des Wohnblocks in Aulosen und die Dächer der Dorfgemeinschaftshäuser. Wenn das Vorhaben nicht umsetzbar sei, werde das Geld an die Verbandsgemeinde zurückgegeben. Die könne es dann für die energetische Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten einsetzen, so Gemeindeoberhaupt Hildebrandt.

Von Thomas Westermann

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