Elbe-Aktions-Camp: Jugendliche schaffen Sitztreppe, Sichtachsen und setzen Schautafeln instand

Frischekur für Auenlehrpfad Wahrenberg

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Norbert Krebber (r.) vom Elbehof verstand es immer wieder, die jugendlichen Teilnehmer des Aktionscamps zu motivieren. Gemeinsam wurde der Auenlehrpfad an der Peripherie Wahrenbergs auf Vordermann gebracht. Dazu gehörte auch der Bau dieser Sitztreppe für Naturbeobachtungen.

Wahrenberg. Der Wahrenberger Auenlehrpfad ist für alle Naturfreunde ein Schatz. Entstanden ist das Terrain an der Peripherie des Storchendorfes an einer Erdentnahmestelle. Mittlerweile fühlen sich dort Biber, Schwarzstorch, Seeadler und Co. wohl.

Doch jahrelang wurde an dem Areal keine Hand angelegt. Wege sind teilweise zugewuchert, und an den Schautafeln nagte der Zahn der Zeit.

Da kam das Elbe-Aktions-Camp „Alles am Fluss“ gerade recht, das erneut vom Trägerverbund Burg Lenzen initiiert wurde. Um das Projekt kümmerte sich Norbert Krebber vom Wahrenberger Elbehof. Nachdem im August des vergangenen Jahres die Teilnehmer ein Biotop für die bedrohte Rotbauchunke schufen, kümmerten sich dieser Tage 13 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 20 Jahre um den besagten Auenpfad. Während des einwöchigen Einsatzes unter der Leitung von Norbert Krebber wurden die erwähnten Tafeln instand gesetzt und Gebüsch verschnitten, um dadurch neue Sichtachsen zu schaffen. Und der Wahrenberger freut sich auch, dass am Auenlehrpfad eine Sitztreppe entstanden ist. „Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick auf das Gewässer. Zudem können dort viele Vögel beobachtet werden“, freut sich der Altmärker über die Initiative.

Unterstützung beim Projekt leisteten Heiko Bölk vom Trägerverbund Burg Lenzen und Peter Müller, der als Naturwacht-Mitarbeiter beim Biosphärenreservat Mittelelbe tätig ist. In der einen Woche war aber nicht nur Arbeit angesagt. Es standen beispielsweise auch Ausflüge und vieles mehr auf dem Programm.

Von Thomas Westermann

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