Jugendwettstreit in Beuster: Miltern siegt im Löschangriff / Aulosen holt ersten Platz in der Gruppenstafette

Erstmals auf Wischeboden überzeugt

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Auf fruchtbarem, aber sehr anhänglichem Wischeboden traten die Mitglieder der Jugendwehren aus dem Landkreis Stendal in Beuster unter anderem zum Löschangriff an.

Beuster. Das „erste Mal seit langer Zeit“, traten in Beuster, nahe dem Blaulichtmuseum Mitglieder der Jugendfeuerwehren zum trainierenden Wettstreit an. Darüber zeigte sich Christian von Hagen, Wehrleiter von Beuster erfreut.

Denn seine Wehr, bestehend aus 42 Aktiven und neun Nachwuchskameraden, will „auch künftig auf Wettkampfebene punkten. Die nötige Ausrüstung ist in der Anschaffung. Dabei wurden die Brandbekämpfer aus der Wischestadt erst jüngst durch den Verein „Deichkieker“ unterstützt, welcher unter anderem den Erwerb einer Saugleitung finanziell unterstützte.

Beim Wettkampf reichte es für die gastgebende Wehr dieses Mal noch nicht zum Sieg. Die ersten Plätze gingen an andere, die zum Beispiel aus Lüderitz, Klietz, Uenglingen, Badingen, Fischbeck, Rochau und Jarchau gekommen waren. Auf „fruchtbarem Boden, der aber auch sehr anhänglich sein kann“, wie es Kreisbrandmeister Ringhard Friedrich vom Kreisfeuerwehrverband Stendal formulierte, traten Jugendliche aus dem Landkreis Stendal am Sonnabend an, um in Beuster im Löschangriff und in der Gruppenstafette zu punkten.

Die Nachwuchsbrandbekämpfer aus Miltern schnitten dabei am besten ab und sicherten sich im Löschangriff mit einer Zeit von 36,6 Sekunden den ersten Platz. Ebenfalls aus dem Tangermünder Bereich kamen die Zweitplatzierten dieser Disziplin. Die Bucher Jugend spritzte den Wasserkanister in 38,6 Sekunden vom Sockel. Mit 40,45 Sekunden erreichte die Formation aus Goldbeck den dritten Rang beim Löschangriff. In der Gruppestafette führte die Jugendwehr aus Aulosen das Feld an, gefolgt von den Eichstedtern und der Gemeinschaftsaufstellung der Orte Schinne und Grassau.

Von Alexander Postolache

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