Seehausens Wehrleiter und sein Stellvertreter entscheiden Wahlen eindeutig für sich

Erneut ins Ehrenamt berufen

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Seehausens Wehrleiter Enrico Schmidt (v.l.) und sein Stellvertreter Ralf Näbsch wurden am Freitagabend wiedergewählt. Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rüdiger Kloth und Dieter Bolle gratulierten den Wahlsiegern.

Seehausen. Nach acht Jahren aktiver Leitungstätigkeit des Seehäuser Wehrleiters Enrico Schmidt und seines Stellvertreters Ralf Näbsch standen am Freitagabend die Neuwahlen dieser beiden Führungskräfte an.

Schmidt und Näbsch hatten die Geschicke der Wehr in der Vergangenheit erfolgreich gemeistert, und so war es nicht verwunderlich, dass beide sich erneut der Wahl stellten. Für die Funktion des Wehrleiters kandidierte außerdem noch der Brandschützer Stefan Nüß.

Die Funktion des Wahlvorstehers oblag Björn Schünemann, Sachgebietsleiter für Ordnungsangelegenheiten bei der Verbandsgemeinde Seehausen. Ihm zur Seite stand die Wahlkommission mit Doris Peters, Willi Hamann, Bodo Kummert und Dieter Bolle, der als ehemaliger Kreisbrandmeister der Wahlversammlung als Gast beiwohnte.

Nach Erörterung der Wahlmodalitäten gingen die Wahlberechtigten einzeln in den Nebenraum, um dort in geheimer Wahl ihre Stimmen abzugeben. Fast alle wahlberechtigten, aktiven Mitglieder gaben ihre Stimme dem ehemaligen Wehrleiter Enrico Schmidt. Auch der bisherige Stellvertreter Ralf Näbsch bekam als einziger Kandidat erneut das Vertrauen seiner Kameraden ausgesprochen.

Die Auszählung der Stimmen durch die Mitglieder der Wahlkommission erfolgte in sehr kurzer Zeit. Schnell stand fest, wen sich die Brandschützer an ihrer Spitze wünschen.

Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rüdiger Kloth freute sich darüber, dass langjährig geachtete und erfahrene Blauröcke wieder das Vertrauen ihrer Mitstreiter bekommen haben. Kloth sei sich so gut wie sicher, dass die Mitglieder des Verbandsgemeinderates die beiden Führungskräfte bestätigen werden. „Bei solch einer Feuerwehr mit solch idealen Voraussetzungen können die Seehäuser Bürger stolz und dankbar sein und sich beruhigt zurücklehnen“, äußerte sich Dieter Bolle.

Schmidt und Näbsch nahmen schließlich die Wahl an und betonten: „Wir sind nicht perfekt, versuchen aber das Beste für unsere Kameraden und unsere Wehr zu bewerkstelligen. Alles können wir bei diesem Wahlergebnis nicht falsch gemacht haben.“ An diese Worte schloss sich nur noch die Bemerkung der beiden an, dass diverse Getränke für das anschließend gereichte Abendbrot zur Verfügung stehen.

Von Walter Schaffer

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