„Eine der größten Hilfeleistungen“

Wittenberger Bürgermeister dankt Seehäusern für Unterstützung bei Großbrand

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Bei der Bekämpfung des Großbrandes Ende Juli im Wittenberger Gewerbegebiet gaben auch altmärkische Kameraden Unterstützung. Der elbestädtische Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und Stadtbrandmeister Jens Bösel bedankten sich jetzt in einem Schreiben bei den Seehäusern.

tw Seehausen. Beim Großbrand im Wittenberger Gewerbegebiet Ende Juli unterstützten auch Kameraden aus der Altmark die Bekämpfung des Feuers (die AZ berichtete). Nun bedankten sich der elbestädtische Bürgermeister Dr.

Oliver Herman und Wittenberges Stadtbrandmeister Jens Bösel bei den Seehäusern für die Hilfe.

In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Die Freiwillige Feuerwehr Wittenberge kann auf eine lange Historie unterschiedlichster Einsätze mit einer ebenso großen Anzahl verschiedenster Anforderungsprofile zurückblicken. Nicht immer gelingt es uns dabei, der Herausforderung selbst Herr zu werden. Oftmals kommen wir auch gerne anderen Wehren und den Bürgern der umliegenden Gemeinden zu Hilfe. Ebenso fordern auch wir Hilfe der Nachbarwehren an, wenn es für den Schutz von Leib und Leben erforderlich ist. Hierbei sind wir über jede Hilfe froh und können auf eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit zurückblicken.“

Die Ereignisse vom 27. Juli stellten jedoch auch für die erfahrensten Kameraden ein besonderes Ereignis dar, fügt Dr. Hermann hinzu. Schnell stand fest, das der Einsatz die eigenen Kräfte weit übersteige und der Brand alleine nicht beherrscht werden könne. „Umso mehr sind wir sehr dankbar für die uneingeschränkte Hilfe, die uns bei dieser herausragenden Notlage selbst über größte Distanzen zuteil wurde. Dies war womöglich eine der größten Hilfeleistungen, die wir im Bereich der Feuerwehren erfahren haben.“ Anhand dieses Beispiels zeige sich, dass sich die Schlagkraft der Feuerwehren auf eine gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gründet. „Wir möchten uns ausdrücklich für Ihre vorbildlichen Leistungen bei Ihnen und bei Ihren Gemeinden als Träger der Feuerwehr bedanken und hoffen weiter auf Ihre beispielhafte Kameradschaft.“

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