Arbeiten stehen bevor: Kopfsteinpflaster weicht Asphalt

Breite Straße bald in neuem Antlitz

Die Breite Straße im Seehäuser Ortsteil Beuster wird in diesem Jahr zwischen Feuerwehrgerätehaus und Deich neugestaltet. Statt Kopfsteinpflaster gibt es eine Asphaltdecke. Foto: Westermann

Beuster. Ein lang gehegter Wunsch der Beusteraner geht in diesem Jahr endlich in Erfüllung. Die Breite Straße als Huckelpiste verschwindet in dem Seehäuser Ortsteil. Das Kopfsteinpflaster wird gegen einen Asphaltbelag ersetzt.

Als Beuster noch eigenständige Gemeinde war, kümmerte sich Bürgermeisterin Sabine Hiller gemeinsam mit den Ratsmitgliedern um die Neugestaltung der Strecke, doch der Erfolg blieb aus.

Nun kann dank des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum, das unter anderem für mehr Lebensqualität auf den Dörfern sorgen soll, durchgestartet werden. Das Bauamt der Verbandsgemeinde Seehausen bereitet derzeit mit einem Havelberger Planungsbüro die Ausschreibung vor. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 285 000 Euro, rund 164 000 Euro fließen als Fördergeld, den Rest muss die Hansestadt Seehausen aufbringen. Laut Bürgermeister Detlef Neumann sei der Eigenanteil vorhanden und resultiere aus dem Verkauf von kommunalen Blöcken in Esack. Die Stadt Seehausen ist für den Straßenabschnitt zwischen Feuerwehrgerätehaus und Deich verantwortlich. Neben dem Asphaltbelag kommen ein Gehweg und die Straßenbeleuchtung hinzu. Bis zum Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Obwohl sich der Bürgermeister über die Maßnahme freut, so richtig zufrieden ist er nicht. Er möchte gern auch den an der Breiten Straße angrenzenden Dorfplatz mit der alten Schmiede neu gestalten, doch dafür sei bisher kein Geld vorhanden. Zudem wünscht sich Neumann, dass der Landkreis, der für den Streckenabschnitt zwischen Gerätehaus und Brücke am Burggraben verantwortlich ist, „im Zuge der städtischen Baumaßnahme mitziehen würde“. Ein Gespräch mit Landrat Carsten Wulfänger führte der Bürgermeister diesbezüglich bereits. Eine Antwort blieb aber bisher aus.

Von Thomas Westermann

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