Interesse der Bundeshauptstädter an Altmark-Radtouren wächst / Kooperation mit Stadtinformation

Bohlander holt Berliner an die Elbe

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Susanne Bohlander (l.) und Stadtinformationsleiterin Ingrid Jabke arbeiten in Sachen Radtourismus eng zusammen.

Seehausen. Die Seehäuser Stadtinformation setzt bei der Organisation von Radtouren auf die Zusammenarbeit mit der Losenraderin Susanne Bohlander. Einrichtungsleiterin Ingrid Jabke ist sehr froh darüber, einen kompetenten Kooperationspartner gefunden zu haben.

Mittlerweile im vierten Jahr bietet Radtouristikerin Bohlander Ausflüge in den Berliner, Potsdamer und Wismarer Raum, aber auch in der hiesigen Altmark und in der benachbarten Prignitz an. So gab es in diesem Jahr insgesamt 13 Touren mit circa 200 Teilnehmern.

Und die Erfolgsgeschichte soll 2016 fortgeführt werden. Neben Radreisen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern soll besonderes Augenmerk auf Altmark und Prignitz gelegt werden. Das Interesse der Berliner an die Altmark steige, der Bekanntheitsgrad der Region im Norden Sachsen-Anhalts werde größer, weiß Bohlander. So wird die Wahl-Altmärkerin größere Gruppen mit bis zu 30 Personen aus der Bundeshauptstadt für mehrere Tage an die Elbe holen. Darüber hinaus kreierte die Radtouristikerin neue Touren. So beinhaltet eine die Streckenführung von Goldbeck über Iden nach Kannenberg und Werben. In der Hansestadt sollen die Sehenswürdigkeiten den Drahteselfreunden gezeigt werden. An der Elbe geht es dann zurück nach Seehausen beziehungsweise Wittenberge. Eine weitere neue Tour frequentiert das Grüne Band im ehemaligen Grenzgebiet. Von Geestgottberg fahren die Pedalritter über Wanzer zur Gedenkstätte Stresow bei Aulosen und dann am Deich in Richtung Storchendorf Wahrenberg zurück.

Obwohl noch nicht spruchreif und ausgearbeitet, haben Susanne Bohlander und Ingrid Jabke ein Fernziel ins Auge gefasst. Und zwar können sich beide vorstellen, für Interessenten eine Radreise in Seehausens Partnerstadt Jablonné nad Orlici im tschechischen Adlergebirge zu organisieren. Der von der Wischestadt rund 800 Kilometer entfernte Ort müsste in mehreren Tagesetappen angefahren werden. „Mit dem Zug könnte man beispielsweise bis Dresden fahren und von dort starten“, meint die Losenraderin.

Von Thomas Westermann

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