Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung bringt nicht den gewünschten Erfolg

Am Aland lauert die Gefahr

Gemeinde Aland. In der Gemeinde Aland gibt es jede Menge Eichen. „Doch wie lange noch?“, fragen sich besorgte Einwohner und Bürgermeister Hans Hildebrandt. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners schlagen erbarmungslos zu und fressen die Blätter ab.

Einige Bäume sind schon vom Kahlfraß betroffen.

Jüngst erst ärgerte sich der einstige Aulosener Bürgermeister und jetzige Vorsitzende des Verbandsgemeinderates Seehausen, Rüdiger Kloth, maßlos über das massive Auftreten der Schädlinge in der einstigen Ortslage Stresow (die AZ berichtete). Hildebrandt wandte sich unterdessen in einem Schreiben an Verbandsgemeindebürgermeister Dr. Robert Reck und machte unter anderem darauf aufmerksam, dass Wahrenberger die mangelnde Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ansprechen. „Es wurde festgestellt, dass der Ortsteil Wahrenberg eine hohe Anzahl an Eichen hat, die auch gleichzeitig stark befallen sind. Der Spinner hat sich jedoch nicht nur in Wahrenberg, sondern in der gesamten Gemeinde Aland weiter ausgebreitet und bildet nicht nur für unsere Bürger eine gesundheitliche Gefahr. Auch Radtouristen leiden darunter.“

Hildebrandt weiter: Der Rat sei der Ansicht, dass der Kostenaufwand und der Erfolg in keinem Verhältnis stünden und es nicht sein könne, dass die Aland-Kommune allein für dieses Problem verantwortlich sei. Das Gemeindeoberhaupt bittet darum, dass Dr. Reck mit weiteren Bürgermeistern und dem Verbandsgemeinderat zur Sachlage Gespräche führt und entsprechende Lösungen findet. Beim Vorsitzenden des Gremiums, Rüdiger Kloth, dürfte das jedenfalls auf offenen Ohren treffen.

Ferner macht der Aland-Bürgermeister deutlich: „Das Problem des Eichenprozessionsspinners ist eine Angelegenheit, die im Landkreis und im Land geregelt werden muss.“

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Von Thomas Westermann

Rubriklistenbild: © dpa

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