Anlieger wollen Bremsen behalten

Weiche Schikanen

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Die Schikanen auf der Marienstraße und dem Finkenweg sollen bleiben, allerdings durch weichere in Gummiausführung ersetzt werden, um Stoß- und Geräuschbelastung zu minimieren.

Salzwedel. Das Provisorium der Schikanen auf der Marienstraße und dem Finkenweg soll zu Verkehrsberuhigung erhalten bleiben. Das meinte jedenfalls die Mehrheit der Anlieger, die sich am Dienstag vor Ort mit den Stadträten trafen, die im Verkehrsausschuss sitzen.

Allerdings sollten statt der harten Schikanen, die beim Überfahren für eine ziemliche Geräusch- und Erschütterungsbelästigung sorgen, weichere Gummiteile wie in Wolfsburg eingebaut werden. Dem folgte der Ausschuss und will sich die Schikanen in der Volkswagenstadt ansehen.

Da dies noch dauern könne, wurde seitens der Anlieger jedoch vorgeschlagen, die derzeitigen Provisorien noch so lange zu belassen. Vor allem vor dem Hintergrund des Ausbaus der Thälmannstraße, wies Finkenweg-Bewohner Peter Klahs auf die Gefahr hin, ganz schnell zur Abkürzungsstrecke mit enormen Verkehrsaufkommen zu werden.

Kritik kam von den Anliegern bereits am Tag zuvor im Bauausschuss. Sie beklagte sich über Flickarbeiten an der Marienstraße, die in der Betonpiste mit Bitumen ausgeführt wurden. Nach ihrer Meinung gehört Beton zu Beton und Bitumen zu Bitumen, unterstützte Bauausschussvorsitzender Karl-Heinz Schliekau die Anlieger.

Von Holger Benecke

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